Bischof Voigt besucht Pfarrbezirk Jabel-Neuruppin 2018 11 30 Voigt e Buettner

Der Gemeindebesuch war wegen der Corona-Krise bereits zweimal verschoben worden. Am 20. März 2021 und dem darauffolgenden Sonntag besuchte der leitende Geistliche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), gemeinsam mit seiner Frau Christiane die SELK-Gemeinden in Jabel und Neuruppin. Die Gemeinde Jabel versammelte sich am Samstagabend zu einem Gespräch mit ihrem Bischof. Gisela Guskowsky-Bork und Rolf Pietrusky eröffneten das Gespräch, indem sie den Gast interviewten. Dabei sprach Bischof Voigt unter anderem über seine Zukunftsvorstellungen von Kirche oder auch über den derzeitigen Mangel an hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Kirche. Er wünsche sich, dass jede Gemeinde sich wenigstens einmal im Jahr eine Veranstaltung vornehme, in der sie sich bewusst an die Nachbarschaft und das nichtkirchliche Umfeld wende. Aber auch Entwicklungen der Corona-Krise und der persönliche Alltag eines Bischofs wurden thematisiert. Die Gemeinde revanchierte sich mit einer kommentierten Bildpräsentation über das Gemeindeleben der letzten Zeit. "Kinderferienspiele", Gemeindefeste und Renovierungsarbeiten an Kirche und Pfarrhaus wurden dabei unter anderem aufgegriffen.

Am darauffolgenden Sonntag predigte Voigt in den Abendmahlsgottesdiensten in Jabel und Neuruppin. Auch in der kleineren Gemeinde Neuruppin kam es anschließend zum Gespräch. Fragen nach dem Erhalt von Kirche und dem vermieteten Pfarrhaus wurden dort ebenso angesprochen wie die Zukunft der geistlichen Versorgung der Gemeinde nach der Beruhestandung des bisherigen Pfarrers.

Gegenüber selk_news erklärte Voigt, es gehe ihm bei solchen Besuchen darum, auch kleinere Gemeinden zu ermutigen, fröhlich und mit Gottvertrauen ihren Weg zu gehen. In Jabel habe ihn beeindruckt, wie selbstständig die Gemeinde die Renovierung des Fachwerks der denkmalgeschützten Kirche und andere Projekte in die Hand genommen habe. (SN/MB)

Gedenkgottesdienst für Pfarrer i.R. Lüser Wilkens in Berlin-Mitte Hillermann b

Im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg hat Pfarrer i.R. Lüder Wilkens bis ins hohe Alter hinein vertretungsweise die Gemeinden mit Wort und Sakrament versorgt. Am 16. März dieses Jahres fand in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Berlin-Mitte ein Gedenk- und Dankgottesdienst statt. Er wäre an diesem Tage 82 Jahre alt geworden. Geleitet wurde der Gottesdienst von Gemeindepastor Pfarrer Johann Hillermann unter Beteiligung von Reverend Frederik Smith (Berlin-Neukölln).  Pfarrer Hillermann predigte über den Konfirmationsspruch des Verstorbenen aus Hebräer 13,9: Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade. Der Gedenkgottesdienst gab Gemeindegliedern und Pfarrern der Berliner Gemeinden Gelegenheit, Abschied in Dankbarkeit für die Dienste von Pfarrer i.R. Lüder Wilkens zu nehmen. Die christliche Beerdigung von am 19. März in Kirchlinteln-Brunsbrock (Niedersachsen) statt. (MB)

Propst Gert Kelter erneut ins leitende Amt der Kirchenregion Ost gewählt Propst Kelter Goerlitz

Pfarrer Gert Kelter (59), seit 2005 Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Heilig-Geist-Gemeinde Görlitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), wurde am Samstag, dem 13. März 2021, durch die Propstwahlversammlung der Kirchenregion Ost der SELK nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit erneut in das Amt des Propstes dieser Kirchenregion gewählt. Die Wahl erfolgte unbefristet.

Kelter wurde 2007 erstmals zum Propst gewählt und in Berlin durch SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) in das regionalbischöfliche Amt eingesetzt. Die Wiederwahl fand 2013 statt. Die heutige Versammlung tagte in drei Teilversammlungen. Nur die Synode des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg versammelte sich leiblich vor Ort, während die Synoden der Kirchenbezirke Sachsen-Thüringen und Lausitz per Videoschaltung digital wählten. Die gottesdienstliche Bestätigung im Propstamt am darauffolgenden Sonntag Lätare - 14. März 2021 - in Görlitz durch Bischof Voigt stattgefunden. (MB/SN)

Kirchenbezirkssynode wählt neuen Superintendenten und ist an Propstwiederwahl beteiligt Roger Zieger

Am Samstag, dem 13. März 2021, trat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ zu Berlin-Wilmersdorf die Kirchenbezirkssynode unseres Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg zusammen. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie beschränkte sich die Synode auf die wichtigsten Tagesordnungspunkte. Hierzu gehörten vor allem die Wahlen in leitende geistliche Ämter. Die Kirchenbezirkssynoden der Kirchenregion Ost, bestehend aus den Kirchenbezirken Berlin-Brandenburg, Lausitz und Sachsen-Thüringen, wählten getrennt den bisherigen Stelleninhaber und einzigen Kandidaten, Pfarrer Gert Kelter, Görlitz, erneut in das leitende geistliche Amt. Kelter war zuvor von den drei Pfarrkonventen durch Wahl nominiert worden.
Weiterhin hatte die Kirchenbezirkssynode Berlin-Brandenburg einen neuen Superintendenten zu wählen, da der bisherige Inhaber des ephoralen Dienstamtes, Pfarrer Peter Brückmann, Berlin-Wedding, im Laufe dieses Jahres in den Ruhestand tritt. Brückmann dankte allen, die ihn während seiner Dienstzeit als Superintendent unterstützt haben. In das Amt eines Superintendenten wurde Missionsdirektor Pfarrer Roger Zieger, Berlin / Bleckmar, gewählt. Er übt das Amt eines Superintendenten im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg erneut aus, welches er schon von 2003 bis 2010 innehatte. Der stellvertretende Bischof Dr. Daniel Schmidt, Groß Oesingen, führte Roger Zieger im anschließenden Gottesdienst als Superintendent ein.
Weiterhin befasste sich die Kirchenbezirkssynode mit den Finanzen des Kirchenbezirks. Der Bezirksrendant Friedrich Kaufmann stellte den Jahresabschluss 2020 vor und wurde auf Antrag der Kassenprüfer von der Synode entlastet. Den Haushaltsplan 2021 konnte die Synode entgegennehmen und ihm zustimmen. (MB)

Pfarrer i. R. Lüder Wilkens heimgerufen Wilkens Lder 002

Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen unseren Bruder, Herrn Pfarrer i. R. Lüder Wilkens, aus dieser Zeit in die Ewigkeit abzuberufen. Er verstarb am 26. Februar 2021. Im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg hat er bis ins hohe Alter hinein vertretungsweise die Gemeinden mit Wort und Sakrament versorgt. Das ewige Licht leuchte ihm! Er möge das schauen, was er geglaubt, gelebt und verkündigt hat! Ein Gedenkgottesdienst fand am Dienstag, dem 16. März 2021, in der Evangelisch-lutherischen Kirche zu Berlin-Mitte statt; die christliche Beerdigung am 19. März 2021 in Kirchlinteln-Brunsbrock (Niedersachsen). (MB)

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