Jugendmitarbeiterschulung in Paulus NeuköllnNeukölln

Am 3. November fand zum Thema „Auftreten und Kommunikation als Gruppenleiter“ in den Räumen der Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln eine Jugend-Mitarbeiter-Schulung des JugendMitarbeiterGremiums (JuMiG) Berlin-Brandenburg der SELK statt. Als Referent wirkte Amos Krieser (Potsdam) mit, für die Verpflegung sorgte Bezirksjugendkoordinator Norbert Schulz (Berlin-Neukölln). In jedem Jahr veranstaltet das JuMiG Berlin-Brandenburg eine Mitarbeiter-Schulung, um die Arbeits-Qualität zu verbessern und auszubauen. (SN)

Pfarrkonvent Berlin-Brandenburg tagte in Berlin-Zehlendorf PfarrerAlbrechta
Vom 7. bis 8. November 2018 fand der letzte reguläre Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde zu Berlin-Zehlendorf unter der Leitung von Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, im laufenden Jahr statt. Nach der homiletischen Besinnung über Offenbarung 2,8-11, vorbereitet von Pfarrer Hinrich Brandt, Greifswald, berichteten die Konventualen aus ihren Kirchengemeinden. Gewürdigt wurde der Begegnungskonvent der Kirchenbezirke Berlin-Brandenburg mit Rheinland-Westfalen im September dieses Jahres. Propst Gert Kelter, Görlitz, berichtete aus der Kirchenleitung, Superintendent Brückmann aus dem Kollegium der Superintendenten und dem Bezirksbeirat.

Ebenso befasste sich der Konvent mit der Benennung von Kandidaten für die 14. Kirchensynode der SELK in Bad Emstal-Balhorn, die vom 21.-26. Mai 2019 stattfinden soll. Der Kirchenbezirkssynode, die vom 8.-9. März 2019 in der Augustana-Gemeinde der SELK in Berlin-Wedding abgehalten werden soll, werden die Pfarrer Hinrich Brandt, Johann Hillermann (Berlin-Mitte) und Hans-Hermann Holst (Schwerin) zur Wahl in die Kirchensynode vom Pfarrkonvent vorgeschlagen. Brückmann ist als Superintendent geborenes Mitglied der Kirchensynode. Die Gemeindevertreter werden durch die zuständigen Gemeindepfarrer zunächst angefragt. Unbeschadet dessen haben die Kirchengemeinden und die Kirchenbezirkssynode selbst die Möglichkeit Synodalkandidaten für die vierjährige Synodalperiode zu benennen.

Der zweite Konventstag wurde mit einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in der Marienkirche eröffnet, in dem Pfarrer Bernd Albrecht (Jabel|Foto) die Predigt hielt. Anschließend nahm sich der Konvent den Herausforderungen und Besonderheiten der Diasporagemeinden im Kirchenbezirk an. Mit Mittelpunkt der Berichte standen die Pfarrbezirke Schwerin, Greifswald und Jabel / Neuruppin. Im Anschluss beschäftigten sich die Konventualen mit der neuen Perikopenrevision. Einhellig wurde der in einem dienstlichen Rundschreiben unterbreitete Vorschlag von Bischof Hans-Jörg Voigt D.D., Hannover, aufgenommen, mit dem 1. Advent zwar mit der Predigtreihe I, nach der neuen Perikopenordnung, zu beginnen, aber bei den Lesungen zu bleiben, die auch im Evangelisch-Lutherischen Kirchengesangbuch für die Sonn-, Feier-, und Gedenktage angegeben sind. Erst mit der Einführung des neuen Gesangbuchs der SELK und des neuen Lektionars zum 1. Advent 2019 als anvisierten Termin, würden dann auch die teils neuen Lesungen in die Gottesdienste eingetragen werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Gemeinden durch die Gemeindeversammlungen sowohl das neue Gesangbuch als auch das neue Lektionar zum Gebrauch frei geben. Des weiteren befassten sich die Pfarrer mit einem anvisierten Bezirks-Gemeindetag 2020. Hier besteht weiterer Beratungsdarf. Informiert wurde über die Bezirksjugendarbeit und den Finanzbeirat. Ein Leitfaden zur Vakanzvertretung soll weiterentwickelt werden. Der Kovnent wurde von Superintendent Brückmann mit dem Reisesegen und dem Dank an die gastgebende Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf beendet. (MB)

Wilhelm Torgerson wieder im Gemeindedient - SELK-Emeritus als Assistenzpastor in Windsor Pfarrer Torgerson a

Pfarrer i.R. Wilhelm Torgerson, langjähriger Gemeindepfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), hat eine Berufung der First Lutheran Church & Academy (FLCA) der Lutherischen Kirche-Kanada (LCC) in Windsor/Ontario auf die 2. Pfarrstelle (Assistant Pastor) angenommen. Die SELK und die LCC stehen in Kirchengemeinschaft miteinander.

In der FLCA wird der 74-Jährige als Assistent des Gemeindepfarrers und früheren LCC-Präses Dr. Robert Bugbee tätig sein. Aufgrund des Wechsels in die Gemeindearbeit beendet Torgerson seinen Dienst an der Theologischen Hochschule der LCC in St. Catharines zum Semesterausklang Mitte Dezember. Der Einführungsgottesdienst ist für den 3. Advent, 16. Dezember, geplant.

Die FLCA ist eine zweisprachige Gemeinde, in der es jedem Sonntag einen deutschen und eine englischen Gottesdienst gibt. Sie betreibt seit Jahren eine lutherische Grundschule (First Lutheran Christian Academy, Kindergarten bis 8. Schuljahr) und zu ihr zählen rund 500 Gemeindeglieder. Die Gemeinde wurde 1921 von der US-amerikanischen Lutherischen Kirche-Missouri Synode (LCMS) gegründet und hat nach dem Zweiten Weltkrieg besonders Seelsorge an deutschen Einwanderern getrieben. Inzwischen betreut sie auch einen Inder, der intensiv unter den Sikhs missioniert.

Wilhelm Torgerson ist gebürtiger Deutscher, wanderte aber als Jugendlicher mit seinen Eltern nach Kanada aus. Nach seinem Theologiestudium, der praktischen Ausbildung und einem ersten Abschnitt pfarramtlicher Tätigkeit in der LCC kehrte er nach Deutschland zurück, wo er als Pfarrer in den Gemeinden Brunsbrock, Bremen, Hamburg (Dreieinigkeitsgemeinde) und Berlin-Mitte tätig war. Von 2000 bis 2007 wirkte er nebenamtlich als Propst des Sprengels Ost und war in dieser Funktion Mitglied der Kirchenleitung der SELK. Von 2007 bis zu einer Emeritierung 2009 fungierte er als Direktor des Projektes "Alte Lateinschule" in Wittenberg tätig, in dem LCMS und die SELK zusammenarbeiten.

Im Ruhestand kehrte Torgerson nach Kanada zurück. Er wechselte in die kanadische Schwesterkirche der SELK und wirkte im Bereich der LCC bisher unter anderem als außerplanmäßiger Professor am Concordia Lutherischen Theologischen Seminar in St. Catherines/Ontario. (SN)

Pfarrer Süß in den Trägervorstand des Kindergartens St. Marien in Berlin-Zehlendorf gewählt Suess Buettner komp

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) hat auf seiner Klausursitzung am vergangenen Samstag Pfarrer Stefan Süß (Foto), Rektor des Naemi-Wilke-Stifts, und Mitglied des Diakonischen Rates Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, einstimmig in den Trägervorstand des gemeindeeigenen Kindergartens St. Marien zum 1. Januar 2019 gewählt. Rektor Süß hat die Wahl, die laut Ordnung des Trägervorstandes fünf Jahre beträgt, angenommen. „ Ich danke allen, die mir damit so eindeutig das Vertrauen ausgesprochen haben.“, so Süß gegenüber dem Gemeindepastor der Mariengemeinde, Pfarrer Markus Büttner. Pfarrer Büttner freut sich über die Verstärkung in diesem Fachgremium: „Mit Pfarrer Süß im Trägervorstand werden wir noch professioneller. Seine Fachkompetenz in vielen Bereichen wird uns eine sehr große Hilfe sein.“ Zuvor begleitete Süß den Trägervorstand in verschiedenen Sachfragen schon punktuell. Die gottesdienstliche Einführung von Rektor Süß soll im Laufe des Jahres 2019 erfolgen.

Seit über 30 Jahren trägt die Mariengemeinde in eigener Verantwortung einen Kindergarten als diakonische Einrichtung. 2015 fanden umfangreiche Neustrukturierungen sowie personelle und inhaltliche Neuausrichtungen statt. So ist die Mariengemeinde nun Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) und mit ihrer Kindertageseinrichtung Mitglied im Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (VETK) des DWBO. Zum DWBO gehört neben der Mariengemeinde die größte diakonische Einrichtung der SELK – das Naemi-Wilke-Stift in Guben. (MB)

Forum für Kirchenmusik tagt in Berlin-Wedding Wedding aussen

Für den 17. November 2018 sind alle interessierten Gemeindeglieder zum diesjährigen „Forum für Kirchenmusik“ eingeladen. Die Veranstaltung wird ab 10:00 Uhr in den Räumen der Augustana-Gemeinde (Usedomer Straße 11) in Berlin-Wedding stattfinden. Das Thema, das am Vormittag bearbeitet werden soll lautet: „Kirchenmusikfeste (?)“. Am Nachmittag werden hauptsächlich organisatorische Themen bearbeitet werden. Dazu sind besonders die Vertreter der Chöre (Bläser wie Sänger) bzw. der sonstigen Kirchenmusiker eingeladen.

SELK


 

 

Superintendentur


 

Superintendent Peter Brückmann

Usedomer Straße 11

13355 Berlin

Telefon: 030-92 36 12 66

wedding@selk.de