Panzer, Putin und der Westen
SELK in Berlin: Ukraine-Bericht von Karl-Georg Wellmann (MdB)

Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Karl-Georg Wellmann (CDU), wird am Freitag, 4. Juli, um 17 Uhr im Gemeindezentrum der St. Mariengemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Zehlendorf einen Vortrag über die aktuelle Lage in der Ukraine halten.

Aus der Ostukraine werden nahezu täglich Gefechte zwischen Separatisten und ukrainischen Sicherheitskräften gemeldet. Der Konflikt wird von Russland und den westlichen Staaten unterschiedlich beurteilt. Beide werfen sich
gegenseitig Einmischung vor und machen sich für die Zuspitzung der Lage in der Ostukraine verantwortlich. Die zunehmende Gewalt und die kriegerischen Auseinandersetzungen führen zu Flüchtlingsbewegungen aus den umkämpften
Gebieten.

Wellmann ist den vergangenen Monaten immer wieder zu Gesprächen in der Ukraine gewesen. Als Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat er die Wahl zum Präsidentenamt der
Ukraine begleitet. Zudem arbeitet er im Vorstand des Deutsch-Ukrainischen Forums mit. Seit 2005 ist Wellmann Abgeordneter für den Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf im Deutschen Bundestag. Seine Ehefrau gehört der
gastgebenden St. Mariengemeinde an.

Nicht nur Essen und Trinken:
SELK-Diakonie zu Besuch bei "Laib und Seele" in Marzahn

Zu einem ersten Kontaktgespräch trafen sich Vertreter des Diakonischen Werkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit dem Kirchenvorstand der SELK-Missionsgemeinde Berlin-Marzahn und Pastor und Missionar Hugo Gevers (Leipzig) in Berlin.

Im Zentrum stand das Kennen lernen der Gemeinde und ihres Projekts "Laib und Seele", bei dem Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben werden. Beeindruckt zeigten sich Diakoniedirektorin Barbara Hauschild und Dr. Frank Keidel, Diakoniebeauftragter des Kirchenbezirkes Berlin-Brandenburg, von der professionellen Organisation und den vielen engagierten Mitarbeitenden, die komplett ehrenamtlich im Einsatz sind.
"Die Arbeit der "Tafeln" in vielen Städten ist uns ja längst bekannt", bemerkt Keidel, "aber die erstaunlichen Details erfährt man erst hinter den Kulissen." So müssen 400€ pro Monat alleine für die Entsorgung von Müll ausgegeben werden.

Im Gespräch mit dem Kirchenvorstand erfuhren die Diakonie-Vertreter Wichtiges über die Gemeinde, die zum 1. Juli 2014 nicht mehr Projekt der Lutherischen Kirchenmission ist, sondern ganz in die SELK übergeht.

Hauschild und Keidel gaben einen Überblick über Arbeitsweise und Struktur der Diakonie in der SELK. Gemeinsam klärte man Möglichkeiten zur Unterstützung und Zusammenarbeit, denn "dass die 'Laib und Seele'-Arbeit zutiefst diakonisch ist, haben wir verstanden" resümiert Hauschild.

Auf der anderen Seite wurde betont: bei "Laib und Seele" geht es nicht nur um Essen und Trinken, sondern auch um sinnvolle Beschäftigung und Teilhabe vor allem der vielen Ehrenamtlichen.
"Noch nie habe ich in meinem Dienst so viele Beichtgespräche geführt - mit Ungetauften!" fasst Gevers die missionarisch-diakonische Dimension des Projektes zusammen.

Berliner Diakonie-Fachtag zu Glaubenskursen
SELK: Direktor Süß stellt den Diakonischen Grundlagenkurs vor

Rund 80 Teilnehmende, unter ihnen Pfarrer Jochen Roth (Lehrte-Arpke) von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), trafen sich am Montag in Berlin zum 1. Fachtag der
Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste zu Glaubenskursen in der Diakonie. Einen Tag lang tauschten sie Erfahrungen aus, diskutierten Praxisfragen und holten sich Anregungen für die Umsetzung vor Ort.

Der Traditionsabbruch und die zunehmende Konfessionslosigkeit auch bei Mitarbeitenden in diakonischen Einrichtungen fordern zu neuen Wegen in der Wissensvermittlung bei Mitarbeitenden. Diakonische Einrichtungen versuchen,
auf diese Herausforderung mit Fortbildungsangeboten zu reagieren, die Themen des Glaubens zum Inhalt haben.

Direktor Pfarrer Stefan Süß stellte in einer Arbeitsgruppe seinen „Diakonischen Grundlagenkurs" vor, der seit 2009 erfolgreich am in der SELK beheimateten Naëmi-Wilke-Stift in Guben durchgeführt wird. Der „Diakonische
Grundlagenkurs" findet sich in dem im Oktober 2013 erschienenen Handbuch „Horizonte des Glaubens erkunden". Eine Version des Buches kann kostenlos als pdf-Datei abgerufen werden über: http://www.diakonie.de/kurse-zu-themen-des-glaubens-fuer-mitarbeitende-in-de
r-diakonie-13009.html.

Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen:
Buch-Projekt: freikirchliche und altkonfessionelle Diakonie

Zur Mitgliederversammlung der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK) kamen am 6. März Vertreter verschiedener Frei- und altkonfessioneller Kirchen in Berlin zusammen. Die
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) war durch Rektor Pfarrer Stefan Süß (Guben) und Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund) vertreten.

Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen Berichte aus verschiedenen Arbeitsbereichen des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung(EWDE). So berichtete Stefan Süß aus dem Aufsichtsrat, dem er als
Vertreter der Frei- und altkonfessionellen Kirchen angehört. Cornelia Füllkrug-Weitzel gab als Direktorin von Brot für die Welt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des evangelischen Hilfswerkes. Zur Verbesserung der Zusammenarbeit der einzelnen DAeK-Kirchen mit Brot für die Welt haben die Mitglieder vereinbart, ihre Erwartungen und Bedürfnisse gegenüber dem Hilfswerk zu reflektieren und schriftlich mitzuteilen. Gedacht
ist hier z.B. an Überlegungen, welche Informationen und welches Material in welcher Form für die Kirchen gewünscht werden. Impulse aus dem Bereich der SELK zu dieser Frage nimmt Diakoniedirektorin
Barbara Hauschild (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne entgegen.

Als neues Projekt plant die DAeK die Erstellung eines Handbuches zur freikirchlichen und altkonfessionellen Diakonie in Deutschland. Unter Leitung von Diakoniewissenschaftler Dr. Ralf Dziewas (Theologisches Seminar
Elstal) soll ein Buch entstehen, das zu einen die diakonische Arbeit der Frei- und altkonfessionellen Kirchen im Überblick darstellt, zum anderen einen ersten Zugang zu den theologischen Grundlagen diakonischer Arbeit
sowie den wichtigsten diakonischen Institutionen und Strukturen der einzelnen Gemeinschaften bietet. Geplanter Erscheinungstermin ist der Herbst 2015.

Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft zählt die Verantwortliche Mitgestaltung des Profils der Diakonie in Deutschland. Das geschieht sowohl in den eigenen Einrichtungen und Werken
der Mitglieder als auch durch Mitarbeit in den Entscheidungsgremien des EWDE, z.B. in der Konferenz für Diakonie und Entwicklung, dem höchsten Entscheidungsgremium, und ihren Kommissionen. Außerdem sind die
Mitgliedskirchen in vielen Fachgremien und Fachverbänden, z.B. dem Evangelischen Krankenhausverband vertreten. Über die Geschäftsstelle besteht ein ständiger Arbeitskontakt mit allen Bereichen der Hauptgeschäftsstelle
des EWDE.

Arbeit am Gesangbuch
SELK: Konvent Berlin-Brandenburg tagte in Neuruppin

Der Pfarrkonvent Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist am gestrigen Dienstag zu seiner dritten Sitzung in diesem Jahr in Neuruppin zusammengetreten. Ein Beratungsgegenstand war der zweite Vorentwurf für ein neues Gesangbuch der SELK. Absprachen zur weiteren Bearbeitung wurden getroffen. Nach dem bisherigen Zeitplan soll das neue Gesangbuch 2017 erscheinen. Bis zum Erscheinen dieses neuen Gesangbuches werden sich der Allgemeine Pfarrkonvent, der zu einer Sondersitzung am 23. September dieses Jahres in Hannover zusammentreten wird, und die Kirchensynode 2015 mit dem
Entwurf befassen und entsprechende Beschlüsse auf den Weg bringen. Neben diesem Thema befasste sich der Pfarrkonvent mit der Konfirmandenfahrt des Kirchenbezirks im kommenden Jahr. Eine homiletische Besinnung zu einem der Predigttexte der kommenden Sonntage, Berichte aus den Gemeinden und weitere Konventsplanungen beschäftigten die Konventualen.

Zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg gehören Kirchengemeinden aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit rund 3.300 Gemeindegliedern. Der leitende Geistliche des Kirchenbezirks ist Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding).

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