Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK) tagte in Berlin - Pfarrer SuessPfarrer Stefan Süss (SELK) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

Auf der Sitzung der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK) am 19. Februar 2015 ist Pfarrer Stefan Süss, Guben, von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Emanuel Brandt (BEFG), langjähriges Vorstandsmitglied und bis 2014 auch Vorsitzender der DAeK hat sich aus Altersgründen aus der Verantwortung des stellvertretenden Vorsitzes zurückziehen müssen. Den Vorsitz im DAeK hat seit 2014 der Präsident der Diakonie Deutschland, Pfarrer Ulrich Lilie, inne. Dem Vorstand gehört für die SELK Pfarrer Süß an.

Die Mitgliederversammlung selbst beschäftigte sich zuerst mit dem Haushaltsplanbeschluss 2015. Weiter hörte sie Berichte aus dem Aufsichtsrat des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung (EWDE) und seiner Ausschüsse. Ebenso hat die Geschäftsführerin der DAeK, Frau Dr. Gyburg Beschnidt, ihren Tätigkeitsbericht vorgelegt.

Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung war die Langzeitarbeitslosigkeit als gesellschaftliches Problem. Dazu referierte Maria Loheide, Sozialpolitischer Vorstand der Diakonie Deutschland. Mit ca. 1,1 Millionen Langzeitarbeitslosen, darunter auch ca. 350.000 Kinder als Mitbetroffene, ist ein signifikantes und vielfach nicht beachtetes Thema aufgerufen, dem sich der Bundesverband der Diakonie politisch stellt.

Abgestimmt wurde das Konzept für den Eröffnungsgottesdienst zur Konferenz Diakonie und Entwicklung im Oktober 2015, dessen Verantwortung die DAeK übernommen hat. Es ist das erste Mal, dass die in der DAeK zusammengeschlossenen Frei- und altkonfessionellen Kirchen diese Aufgabe übertragen bekommen haben.

Mit Jürgen Hammelehle, Mitarbeiter des EWDE im Bereich der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit von Brot für die Welt – evangelischer Entwicklungsdienst, sind gemeinsam Fragen zum Erhalt der Akzeptanz von Sammlungen für Brot für die Welt bei den Kirchen der DAeK erörtert worden. Bekräftigt wurde dabei noch einmal die Herkunftsgeschichte von Brot für die Welt als einer gemeinsamen Aktion der Landes- und Freikirchen seit 1959.

Ausgetauscht und ergänzt wurden Berichte der Mitglieder der DAeK aus ihren Kirchen zur aktuellen diakonischen Arbeit.

2015 läuft das verkürzte Mandat für die Zusammensetzung der Konferenz Diakonie und Entwicklung des EWDE und seiner Ausschüsse aus. Die Kirchen der DAeK hatten deshalb neue Nominierungen vorgenommen. Die DAeK verfügt über 10 Sitze in der Konferenz, über je einen Sitz in den Ausschüssen Diakonie und Entwicklung, über zwei Sitze im Aufsichtsrat und einen Sitz im Geschäftsführenden Ausschuss. Die neue Mandatierung gilt dann für sechs Jahre und ist durch die Konferenz Diakonie und Entwicklung im Oktober 2015 zu bestätigen. Für die SELK ist Pfarrer Stefan Süß nominiert worden und zu seiner Stellvertretung Diakoniedirektorin Barbara Hauschild. Süß ist außerdem erneut für den Aufsichtsrat des EWDE vorgeschlagen.

Neun Frei- und altkonfessionelle Kirchen sowie der Verband freikirchlicher Diakoniewerke und die Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) bilden zusammen mit dem EWDE die DAeK. Die SELK wird in diesem Gremium von Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund) und Rektor Pfarrer Stefan Süss vertritt die Kirche und die diakonischen Einrichtungen der SELK. Sie ist eine von anderen Trägerkirchen des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die SELK ist eine bundesweite evangelisch-lutherische Kirche, die national in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen als Vollmitglied mitarbeitet. Zur SELK gehören bundesweit rund 34.000 Kirchglieder. (SN/MB)

Pfarrer i.R. Horst Nickisch christlich beigesetzt Pfarrer Nickisch

Am 7. Februar 2015 ist der emeritierte Pfarrer Horst Nickisch, Berlin, verstorben, wie selk-news berichtete. Gleich in zwei Berliner Gemeinden hat er als Pfarrer seinen Dienst versehen: Einmal in der Paulusgemeinde in Neukölln (1968-1981) und dann in der Dreieinigkeits-Gemeinde in Steglitz (1985-1994). Zwischenzeitlich führte sein Weg nach Pforzheim, wo er in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden, einer Schwesterkirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, seinen Dienst tat. Seine letzte Pfarrstelle hatte er im Pfarrbezirk Köln-Bonn-Aachen inne, bevor er als Ruheständler wieder mit seiner Frau Jutta nach Berlin zurückkehrte.

Übergemeindlich war er im Kirchenbezirk Berlin-West – dem Vorgängerbezirk des heutigen Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK – für rund zehn Jahre als Jugendpfarrer tätig. Sein Engagement für die Jugendarbeit und das mit jungen Erwachsenen, setzte sich als Leiter des Praktisch-Theologischen Seminars für Vikar, Pfarrvikar und Pastoralreferentinnen für nahezu 15 Jahre weiter fort. Bis 2012 war Pfarrer i.R. Nickisch Beauftragter für Seniorenarbeit. Auch das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehörte zu seinen Herzensanliegen. Der Trauergottesdienst fand am Montag, dem 16. Februar 2015, in der Pauluskirche in Neukölln unter reger Anteilnahme vieler Gemeindeglieder aus den Berliner Gemeinden statt. Beigesetzt wurde er auf dem Städtischen Friedhof in Reinickendorf. (MB/SN)

Pfarrkonvent des Kirchenbezirks tagte in NeuköllnPauluskirche Neukoelln a
Zu seiner ersten Sitzung im laufenden Jahr ist vom 28. bis 29. Januar 2015 der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg in der Evangelisch-Lutherischen Paulusgemeinde Berlin-Neukölln zusammengetreten. Nach der Pfarrbriefbesprechung feierten die Konventualen einen Beicht- und Abendmahlsgottesdienst, indem Pfarrer Johann Hillermann die Predigt hielt und Pfarrer Rainer Kempe als Liturg amtierte. Ausfühlich befasste sich der Konvent mit der von Pfarrer Hinrich Brandt erarbeiteten Exegese über Lukas 8, 4-15. Neben der Exegese standen weitere theologische Fragestellungen auf der Tagesordnung wie: Die Eheschließung eines Christen mit einem Nichtchristen, Getauft, aber nicht zur Konfirmation bereit und der Umgang mit getauften, aber nicht konfirmierten Erwachsenen. Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg tagte in Berlin-Neukölln
Zu seiner ersten Sitzung im laufenden Jahr ist vom 28. bis 29. Januar 2015 der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg in der Evangelisch-Lutherischen Paulusgemeinde Berlin-Neukölln (Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche - SELK) zusammengetreten. Nach der Pfarrbriefbesprechung feierten die Konventualen einen Beicht- und Abendmahlsgottesdienst, indem Pfarrer Johann Hillermann die Predigt hielt und Pfarrer Rainer Kempe als Liturg amtierte.

Einen Wechsel gibt es in der Vertretung im Ökumenischen Rat der Kirchen Berlin-Brandenburg. Bischof em. Dr. Jobst Schöne D.D., Berlin-Zehlendorf, ist altersbedingt zurückgetreten. Künftig wird Superintendent Peter Brückmann die Vertretung der SELK in diesem ökumenischen Gremium übernehmen.

Mit knapper Mehrheit stellt der Pfarrkonvent einen Antrag an die 13. Kirchensynode der SELK, die vom 8.-14. Juni 2015 in Hermannsburg, Landkreis Celle, zusammentreten wird. Die Synode möge beschließen die Kirchenleitung zu bitten ein neues Logo für die SELK zu entwickeln. Zum einen wünscht der Konvent, dass ein neues Logo wieder deutlicher das Kreuzeszeichen zum Ausdruck bringt. Zum anderen lässt sich das jetzt im Gebrauch stehende Logo im Kleinformat oder als Strichzeichnung schlecht einsetzen.

Auch die Begegnung untereinander ist nicht zu kurz gekommen. Ein Besuch im Improvisationstheater sorgte bei der konzentrierten theologischen Arbeit am Tage für die Abwechslung am Abend. Der Konvent endete am 29. Januar mit dem Reisesegen. Superintendent Brückmann, der die Leitung des Konvents inne hatte, bedankte sich bei der gastgebenden Gemeinde und dem Ortspfarrer Reiner Kempe.

Zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche gehören Kirchengemeinden in Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Leitender Geistlicher ist Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding. (MB)

Potsdam: SELK-Bausteinsammlung 2014 mit Gottesdienst abgeschlossen Christuskirche Potsdam

Mit einem Gottesdienst und einem kleinen Festakt wurde am 25. Januar 2015 in der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Potsdam die Bausteinsammlung 2014 offiziell beschlossen, die im vergangenen Jahr zugunsten der Christusgemeinde durchgeführt worden ist. Die gesamtkirchliche Solidarsammlung, bei der in den Gemeinden papierne Bausteine verkauft werden, war für die Sanierung von Kirche und Pfarrhaus bestimmt.

Anwesend waren neben der seit 2008 als Beauftragte für die Bausteinsammlung tätigen Gudrun Dammann (Hannover) auch ihre Nachfolger in diesem Amt, Susann und Hans-Hermann Buhr (Burgdorf). Der Propst des Sprengels Ost, Gert Kelter (Görlitz), ernannte im Rahmen seines Grußwortes scherzhaft Frau Damman in Anlehnung an die volkstümlich aufgrund ihres kirchlichen Engagements "Kirchen-Guste" genannte Kaiserin Auguste Victoria, die der Potsdamer Gemeinde 1902 eine handsignierte Altarbibel geschenkt hatte, zur "Kirchen-Gudrun ehrenhalber".

Neben einem von SELK-Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne (Berlin) 1997 gestifteten "Wanderbaustein", einer Schatulle mit einem Stein des kleinen Mosesberges, und einem weiteren "Wanderpokal", der von der vorjährigen Bausteinsammlung zugunsten von Baumaßnahmen am Missionshaus der Lutherischen Kirchenmission in Bleckmar (Kreis Celle) seither in Potsdam stand, erhielten Susann und Hans-Hermann Buhr durch Pfarrer Christoph Schulze von der Christusgemeinde als weiteren "Wanderpokal" einen mit Motiven der Potsdamer Christuskirche bedruckten Würfel. Auch eine Patchworkdecke mit den Inschriften der Gemeinden, die bisher von der gesamtkirchlichen Bausteinsammlung profitiert haben, gehörte zu den überreichten symbolischen und zur Weitergabe gedachten Gaben.

"Gut, dass wir einen geräumigen VW-Transporter haben", kommentierte Susann Buhr, die ihrerseits sowohl ihre Vorgängerin als auch die Potsdamer Gemeinde mit einer selbstgestalteten Kerze bedachte, die Fülle an Wanderpokalen und Symbolgaben, die nun am 1. Februar zur Eröffnung der Bausteinsammlung 2015 in der Johannesgemeinde Schwenningdorf für ein Jahr dort Station machen werden, der diese Solidaritätsaktion der SELK in diesem Jahr zugutekommen soll. (SN)

 

Meine Zeit steht in deinen HändenPfarrer Johannes Dress - SELK: "Oasentag" der Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Am 17.01.2015 fand für Gemeindeglieder und Mitarbeitende der Evangelisch-Lutherischen Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in den Gemeinderäumen der St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf (SELK) ein "Oasentag" statt.

In der Wüste ist eine Oase ein grüner Ort, ein Ort des Lebens, an dem man auftanken und zur Ruhe kommen kann. Unter dem biblischen Motto "Meine Zeit steht in deinen Händen" (Psalm 31,16) und unter der Anleitung von Pfarrer und Spiritual Johannes Dress (Radevormwald|Foto) wurden die Teilnehmenden in die Bibeltexte und die Übung des betrachtenden Schweigens eingeführt. Die sich dann anschließende Zeit der Stille konnte in den Gemeinderäumen oder bei einem Spaziergang in einem nahen Park verbracht werden.

Der Rhythmus des Tages wurde durch die gemeinsamen Gebetszeiten (Morgenandacht, Mittagsgebet, Reisesegen) sowie die Zeiten der Stille und des gemeinsamen Austausches darüber strukturiert.

Alle Teilnehmenden fanden den Tag und die gemachten Erfahrungen persönlich bereichernd. "Solche ,gefüllten Pausen' werde ich auch künftig versuchen, in meinem Alltag unterzubringen", äußerte sich ein Teilnehmer.

Es ist daran gedacht, dieses Angebot künftig bei Interesse zu wiederholen. Dress ist bereit, solch einen Tag in einer anderen Gemeinde anzubieten. (SN)

 

 

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