Biblische Erzählmethode und neuer Begleiter
SELK: Konvent der Diakoninnen und Diakone tagte

Am Wochenden vom 1. bis 2. November 2014 tagte der Konvent der Diakoninnen und Diakone der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Zehlendorf . Am Samstag fand im Rahmen des Konvents eine Fortbildung zum Thema "Godly Play" statt, zu der auch Teilnehmende von außerhalb eingeladen waren. Referentin Ulrike Kaiser (Berlin) präsentierte die biblische Erzählmethode "Godly Play" mit zwei Geschichten, die mit Materialien auf dem Boden sehr anschaulich dargestellt wurden.

Als neuer pastoraler Begleiter des Konvents fungiert künftig Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding), der den Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg leitet.

Zum Abschluss fand am Sonntag nach dem Gottesdienst eine Gemeindebegegnung mit der Zehlendorfer Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde der SELK statt.

Bischof em. Dr. Schöne: Reformation des Herzens ist nötig –BeichtstuhlSELK gedenkt der Einführung der lutherischen Reformation in Berlin und Brandenburg vor 475 Jahren

In einem Festgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls am Reformationstag in der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Zehlendorf wurde der Einführung der lutherischen Reformation in Berlin und der Mark Brandenburg vor 475 Jahren gedacht.

Bischof em. Dr. Jobst Schöne D.D., emeritierter Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, machte in seiner Predigt über Philipper 2,12-18 deutlich, dass es nicht darum gehe Martin Luther auf ein Podest zu stellen oder ihn als Person zu ehren. Ebenso wenig gehe es um konfessionelle Überheblichkeit sich gar auf der richtigen Seite des Glaubens zu wähnen. Vielmehr sei eine Reformation des Herzens für jeden Christen angezeigt. Auch heute sind Umkehr und Buße für einen Christen, eine Kirche und eine Gesellschaft notwendig. Denn bei allen Feierlichkeiten gehe es zu erst und vordergründig um das Heil, das es allein in Jesus Christus gibt.

Am 1. November 1539, dem Gedenktag der Heiligen, hat Kurfürst Joachim II. unter den beiden Elementen Brot und Wein den wahren Leib und das wahre Blut Jesu Christi im Heiligen Abendmahl in der Nicolaikirche in Berlin-Spandau empfangen. Dieses Datum gilt daher als Einführung der lutherischen Reformation in Berlin und der Mark Brandenburg.

Zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der SELK gehören 13 Pfarrbezirke mit einer Vielzahl an Gottesdienstorten.

Predigtarbeit im FokusPropst Gert Kelter, Görlitz - SELK: Sprengelpfarrkonvent Ost tagt in Jauernick-Buschbach

Vom 3. bis zum 5. November tritt der Pfarrkonvent des Sprengels Ost der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unter der Leitung von Propst Gert Kelter, Görlitz, (Foto) in Jauernick-Buschbach zusammen. Zum Sprengel Ost gehören die Kirchenbezirke Berlin-Brandenburg, Lausitz und Sachsen-Thüringen.

Neben dem Bericht des Propstes werden sich die Konventualen mit dem Thema "Predigt" beschäftigen. Pfarrer Dr. Daniel Schmidt (Groß-Oesingen) wird über das Thema "Rhetorik in der Predigt" sprechen. Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover),  gibt Einblicke in seine Predigtwerkstatt und wird sich zu praktischen Aspekten der gegenwärtigen Predigtarbeit äußern.

Als Gast wird Bischof Risto Soramies von der Evangelisch-Lutherischen Missionsdiözese in Finnland über die kirchliche Situation Finnlands referieren. Die Missionsdiözese wurde am 16. März 2013 gegründet und versteht sich als Kontinuum der finnischen lutherischen Kirche und deren geistlichem Leben. Sie hat aber eine eigene Kirchenordnung und eine eigene Verwaltung und gehört nicht zur Organisation der finnischen evangelisch-lutherischen Volkskirche. Die Missionsdiözese zählt mittlerweile mehr als 30 Gemeinden mit 37 Pfarrern und wächst weiter.

Eine weitere Einheit unter der Leitung von Superintendent Thomas Junker (Weißenfels) wird sich mit dem Thema "Finanzen und Solidarität in der SELK" befassen. Eine Generaldebatte über Zustand und Weg der Kirche sowie ein Ausflug nach Herrnhut sind geplant. Andachten und Gottesdienste rahmen die Tage.

475 Jahre evangelisch-lutherische Reformation in Berlin und der Mark Brandenburg Abendmahl

Am Gedenktag der Heiligen, dem 1. November 1539, empfing Kurfürst Joachim II. aus der Hand des Brandenburger Bischofs Matthias von Jagow in der Berlin-Spandauer Nicolaikirche das Heilige Abendmahl unter den beiden Elementen Brot und Wein den wahren Leib und das wahre Blut Jesu Christi. Am darauf folgenden Tag empfingen auch die Ratsherren das Heilige Abendmahl unter beiden Elementen und bekennen sich damit zum schriftgemäßen lutherischen Abendmahlsverständnis. Dieses Ereignis gilt als Einführung der lutherischen Reformation in Berlin und der Mark Brandenburg.

Evangelisch-Lutherisch Kirchengemeinden des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) laden anlässlich dieses Jubiläums zu Gottesdiensten ein. Die verschiedenen Gottesdienste in Berlin und Potsdam sind hier abzurufen. Wetere Gottesdienste sind auf den Internetseiten der Kirchengemeinden abrufbar.

Der emeritierte Bischof der SELK, Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne D.D., wird in der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf am 31. Oktober 2014 in einem Abendmahlsgottesdienst dieses bedeutenden kirchenhistorischen Ereignisses gedenken. Der Gottesdienst beginnt um 18.30 Uhr.

Regierungsbeauftragter der SELK Pfarrer Hillermann trifft Franz-Josef Jung Jung-Hillermann-2014

Am 16. Oktober traf sich Pfarrer Johann Hillermann (Foto: rechts), Beauftragter der SELK am Sitz der Bundesregierung in Berlin, mit Dr. Franz Josef Jung MdB, dem Beauftragten für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und überbrachte Grüße von Bischof Hans-Jörg Voigt D.D.. Im Gespräch ging es unter anderem um die Themen „Sterbehilfe" und „Religionsfreiheit". Jung ermutigte dazu, von der Religionsfreiheit in Deutschland mehr Gebrauch zu machen und für verfolgte Christen in aller Welt einzutreten.

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