Stimmen für die Evangelisch-Lutherische Missionsgemeinde Marzahn - Gemeinde bewirbt sich um Auszeichnung als "chrismon Gemeinde" KircheMarzahn

Die Missionsgemeinde Berlin-Marzahn der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) bewirbt sich mit ihrem Lebensmittelspendenprojekt "Laib und Seele" um die Auszeichnung als chrismon Gemeinde 2015. Bis zum 31. März kann je einmal täglich für die Missionsgemeinde unter: http://chrismongemeinde.evangelisch.de/profile/selbst%C3%A4ndige-evangelisch-lutherische-kirche-in-berlin-marzahn/ abgestimmt werden. Aus den ersten 30 Gemeinden wählt dann eine Jury die chrismon Gemeinde 2015.

Die Missionsgemeinde Berlin-Marzahn der SELK würde das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dazu nutzen, um ihren Fortbestand zu sichern. Eine Mietpreiserhöhung von um die 90 Prozent zum Beginn des Jahres 2015 stellt die Gemeinde derzeit vor erhebliche Herausforderungen. Eine Stimme für die Missionsgemeinde wäre ein sehr einfacher und kostenloser Weg, die Gemeinde bei ihren Bemühungen zu unterstützen. (SN/MB)

50 Jahre Paulus-Kirche am Kranoldplatz - SELK: Kirchweihjubiläum in Berlin-Neukölln Pauluskirche Neukoelln aussen

Am 22. März feiert die Evangelisch-Lutherische Paulus-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Neukölln in ihren Räumlichkeiten am Kranoldplatz (Neukölln) ihr 50-jähriges Kirchweihjubiläum. Am Sonntag Judika 1965 wurde das Gemeindezentrum der damaligen Evangelisch-lutherischen (altlutherischen) Gemeinde Berlin-Neukölln geweiht. Der Bau des Gemeindezentrums war damals nötig geworden, weil die Gemeindeglieder nach dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 nicht mehr zu ihrer Kirche der damaligen altlutherischen Südgemeinde in der Annenstraße kommen konnten.

Im Festgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahl, der um 10.00 Uhr beginnen wird, wird auch Bischof Hans-Jörg Voigt, D.D., (Hannover) predigen. Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit zu Grußworten, bevor es einen gemeinsamen Mittagsimbiss gibt. Danach können weiter Erinnerungen in Wort und Bild ausgetauscht werden. Außerdem ist eine Festschrift in Arbeit, die in Auszügen vorgestellt werden wird. "Wie in Neukölln üblich, wird es als Überraschung auch noch ein besonderes Schmankerl geben", erklärt Gemeindepfarrer Rainer Kempe.

Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken wird der Tag schließlich ausklingen. (SN/MB)

Arbeit von Laib und Seele in der Missionsgemeinde Berlin-Marzahn vor dem Aus?

„Am 4. März war das Fernsehen bei uns in der Lebensmittelausgabestelle LAIB und SEELE“, berichtet Pfarrer Kirsten Burghard Schröter von der Evangelisch-Lutherischen Missionsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Marzahn: „Wir waren sehr aufgeregt und sind nun gespannt, was herausgekommen ist.“ In Berlin-Marzahn ist dies die einzige Lebensmittelausgabestelle für Bedürftige. Eine Vielzahl Marzahner sind aber auf die Lebensmittelausgabe angewiesen. Ehrenamtlich engagieren sich viele aus dem Stadtteil. Nun  steht die Lebensmittelausgabestelle vor der Schließung, weil ein Eigentümerwechsel zu einer Erhöhung der Miete geführt hat. Die kleine Missionsgemeinde kann die Kosten aber allein nicht stemmen.

Der Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg in der Sendung zibb (Zuhause in Berlin & Brandenburg) ist hier nachzusehenSendung zibb (Zuhause in Berlin & Brandenburg) ist hier nachzusehen. (SN/MB)

Flüchtlinge willkommen heißen – Vollversammlung des Diakonierates der SELK verabschiedet Resolution zur Flüchtlingsthematik Barbara Hauschild

Vom 19.-21.2.2015 hat die jährliche Vollversammlung des Diakonischen Werkes der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (DW-SELK) in den Räumen der Berliner Stadtmission getagt, die selbst zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) gehört. Die Vollversammlung vereint die diakonischen Einrichtungen in der SELK, die Initiativen und die Diakoniebeauftragten der Kirchenbezirke.

Zwei inhaltliche Schwerpunktthemen beschäftigte die Konferenz: Zum Einen nahm sie einen praxisnahen Bericht von Frau Dr. Astrid Giebel, Theologische Referentin aus dem Präsidialbereich der Diakonie Deutschland zum Thema „Diakonie Care“ auf. In den zurückliegenden Jahren hat sich eine Initiative entwickelt, die stark vernetzt das Thema existenzieller Kommunikation und
Spiritualität in der Pflege zum Thema gemacht hat. Dem aus dieser Arbeit entstandenen Verein „Existenzielle Kommunikation und Spiritualität e.V.“ (NEKS) ist die Vollversammlung mit entsprechendem Beschluss beigetreten.

Zum anderen war ein Bericht von Pfarrer Dr. Gottfried Martens zur aktuellen Flüchtlingsthematik u.a. auch am Beispiel des Missionsprojekts der evangelisch-lutherischen St. Mariengemeinde in Berlin-Steglitz Gegenstand der Beratungen. Zur Flüchtlingsfrage hat die Vollversammlung eine eigene Resolution verabschiedet. Beschlossen wurde auch eine Empfehlung an die Kirchenleitung, die Diakoniekollekte 2015 der Flüchtlingsarbeit in der SELK zu widmen.

Die Vollversammlung hat die Zuordnung zur Kirche für das Evangelisch-Lutherisches Altenpflegeheim in Hesel (Niedersachsen) in seiner neuen gesellschaftsrechtlichen Form als gGmbH der Kirchenleitung der SELK zur Beschlussfassung empfohlen.

Dr. Frank Keidel (Berlin) und Pfarrer Stefan Paternoster (Korbach), deren Amtszeit im Präsidium des DW der SELK ausgelaufen war, wurden für vier Jahre wieder gewählt. Außerdem wurde ein Nominierungsausschuss zur Besetzung der Stelle eines Diakoniedirektors / einer Diakoniedirektorin bestimmt, da die Stelle der Amtsinhaberin, Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Foto), 2016 in der jetzigen Form ausläuft. Ihr Bericht konnte krankheitsbedingt nur schriftlich zur Kenntnis genommen werden.

Da durch die EKD-Synode vom November 2013 das Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG) der EKD fortgeschrieben worden war, machte sich eine Anpassung des MVG für das DW-SELK erforderlich. Hierzu hat die Vollversammlung einen Antrag an die 13. Kirchensynode gestellt, ein 5. Änderungsgesetz zum MVG zu beschließen.

Die Tagung wurde durch einen Abendmahlsgottesdienst und Andachten strukturiert. Ebenso stand ein Besuch im neuen Gebäude des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung (EWDE) in Berlin-Mitte auf dem Programm. Dort hörten die Tagungsteilnehmer einen Bericht zur Arbeit des neuen Werkes von Georg Blaschke aus dem EWDE. (SN/MB)

Kirchenasyl Thema der Kirchenbezirkssynode Berlin-Brandenburg Synodelogoc

Vom 27.-28. März 2015 wird die Kirchenbezirkssynode Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zusammentreten. Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, hat in die evangelisch-lutherische Augustana-Gemeinde der SELK eingeladen, um über die Belange des Kirchenbezirks zu beraten. Hierbei ist eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten.

Neben dem Bericht des Superintendenten wird das Thema Kirchenasyl in einem Vortrag von Pfarrer Dr. Gottfried Martens Gegenstand der Beratungen sein. Dr. Martens arbeitet seit mehreren Jahren mit Flüchtlingen vornehmlich aus dem Iran und Afghanistan. Mittlerweile ist er auf dem Gebiet des Asylrechts, auch im Kontext von Kirchenasyl, zu einem Experten geworden.

Der Arbeitsschwerpunkt mit Flüchtlingen hat in den vergangenen Jahren zu einem starken Anstieg der Gemeindegliederzahlen der evangelisch-lutherischen St. Mariengemeinde (SELK) geführt, sodass die Schwerpunktarbeit von Zehlendorf nach Steglitz verlagert worden ist. Ein Antrag auf der Bezirkssynode wird sich mit der Ausgliederung des Seelsorgebezirks Steglitz aus der Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf befassen. Ziel ist eine selbstständige Gemeinde in Steglitz innerhalb eines gemeinsamen Pfarrbezirks mit der evangelisch-lutherischen Mariengemeinde in Berlin-Zehlendorf.

Der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wird von Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, geleitet. Zu diesem Kirchenbezirk gehören 13 Pfarrbezirke mit einer Vielzahl an Gottesdienstorten. (MB)

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