Festliches Konzert "50 Jahre Paulus-Kirche Neukölln" mit dem Kirchenchor, Männerchor, Posaunenchor und der Band der Paulus-Gemeinde Pauluskirche Neukoelln aussen

Die Chöre und musikalischen Gruppen unserer Gemeinde laden am Freitag, 26. Juni, 19:00 Uhr in der Paulus-Kirche Neukölln zum Festkonzert ein. Es wird ein zweiteiliges Konzert aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums unserer Paulus-Kirche geben. Im ersten Teil erklingt Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten aus dem geistlichen und weltlichen Bereich durch den Kirchen¬chor und den Männerchor unserer Gemeinde, Leitung: Jörn-Peter Schulz. In der Pause gibt es erneut die Möglichkeit, das "Paulus-Jubi-Ale" käuflich zu erwerben, zu genießen und zu trinken.

Den zweiten Teil des Konzerts gestaltet der Posaunenchor und die Band unserer Gemeinde mit Musik für Blechbläser und (Rock-)Band, Leitung: Rainer Köster. Im Zentrum dieses Teiles und auch des ganzen Konzertes steht die Uraufführung des Werkes "Bekenntnis und Taufe" von Michael Schütz. Dieses Werk wurde aus Anlass des 50-jährigen Kirchweihjubiläums unserer Gemeinde bei Michael Schütz in Auftrag gegeben. Als Grundlage der Komposition dienen die beiden Kirchenfenster unserer Paulus-Kirche, deren Themen und dementsprechend dann auch deren Bilder in Musik umgesetzt wurden. Sie wurde eigens für unsere Kirche und unsere Gemeinde geschrieben für die doch noch recht ungewöhnliche Besetzung für Blechbläser (Posaunenchor) und gleichberechtigte (Rock-) Band.

Nach dem Konzert wird herzlich zu Essen und Trinken in den Pfarrhof eingeladen. (Rainer Köster)

Lebst Du noch oder glaubst Du schon? - Pfingstcamp 2015 in Greifswald JuMiGb

Drei Tage vorher – der Streik beginnt – kurze Schockstarre… Was wird jetzt aus dem Pfingstcamp? Müssen wir es absagen? Doch der Schock währt nur kurz und so gelingt es, innerhalb von nur einem halben Tag erstaunlicherweise noch einen Bus zu chartern. So heißt GDL für uns nun: Gott Dient (uns) und Lenkt (die Geschicke – nicht den Bus…). So startete das diesjährige Pfingstcamp für junge Menschen im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) auf dem Gelände der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde "St. Otto von Bamberg" in Greifswald.

Dankbar und erleichtert ging es dann wie geplant am Freitagnachmittag nach Greifswald. Diesmal ohne anstrengenden Fußmarsch vom Bahnhof zum Gemeindezentrum. Letzte Traditionstränen waren ob dieses gewonnenen Luxus bereits abgeweint und so wurde nun schon zum 26. Mal der Garten hinter der Kirche, Gemeindesaal und dem Pfarrhaus kurzerhand zum Campingplatz umfunktioniert. 52 Jugendliche (zwischen 11 und 26 Jahren), zumeist aus dem Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg aber auch illustre Gäste aus anderen Kirchenbezirken sowie „Kirchenpromis“ wie Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. aus Hannover als Referent und Sprengelkantor Georg Mogwitz tummelten sich fröhlich auf dem Festcampgelände. Was für eine bunte Versammlung! Wunderbar!

„Lebst Du noch oder glaubst Du schon?“ Mit diesem etwas platt-provokanten Slogan haben wir uns nach einer diskussionsanregenden Einstiegseinheit mit Bischof Voigt dann am Nachmittag in verschiedenen Arbeitsgruppen ins Thema vertieft. Es ging immer wieder darum, wie und ob es geht, den persönlichen Glauben zu leben - und zwar in einer Bekenntniskirche mit zahlreichen Traditionen und Ritualen. Die folgenden Workshops ergaben tolle Diskussionen, schöne Gespräche und ermöglichten offene Worte:
„Die Konfizeit – haben wir sie als nachhaltig erlebt?“
„Persönlicher Glaube im Gottesdienst – was brauchen Jugendliche dafür?“
„Jugendlichsein in unseren Gemeinden - wo sind die Räume und Möglichkeiten?“
„Richtig oder falsch? – Von dem Unwohlsein, etwas falsch zu machen (falsch zu glauben…)“
„SELK – Lebst Du noch (deinen Gemeindealltag) oder glaubst Du schon?“

Als Fazit lässt sich festhalten: Wir müssen vielmehr über unseren persönlichen Glauben ins Gespräch kommen. Dann können wir vielleicht – wie die Teilnehmer des diesjährigen Pfingstcamps – Zeuge werden, wie es ist, wenn es zwar viele Glieder gibt, aber alle in einem Geist sind. So lassen sich inhaltliche Gräben überwinden, ohne sie zuzuschütten und Begegnungen schaffen, wo bisher eher das Trennende betont wurde. Ein schönes Bild für das Leben in unserer Kirche. Vielleicht der notwendige Aufbruch statt einem Umbruch… Die Jugendlichen sind augenscheinlich bereit dazu! Nun stellt sich die Frage, ob wir älteren – Vorsteher und Vorsteherinnen, Pastoren, Amtsträger und -trägerinnen aller Art, langjährige Gemeindegliede – das auch sind.

Mehr gewollte Tradition als Aufbruch war die umrahmende Verpflegung mit Hot Toasts, Kult-Raviolis und Hawaii Dogs. Und das weitere Programm mit Spieleabend, Fußball, Slagline, Volleyball, Mucke hören und Mucke machen mit Muckemacher Georg, Lagerfeuer, Gottesdiensten und Andachten und natürlich dem alljährlichen Anbaden in der Ostsee, das auch durch den Gebrauch schafwollener Badeshorts nicht wesentlich anheimelnder hätte werden können…

Schleppst Du noch oder reist Du schon? Nächstes Jahr geht’s jedenfalls wieder per Bus nach Greifswald…
(SN/MB)

Berlin-Steglitz: Christianisierung des Morgenlandes -Martens Gottfried Medien berichten zu Pfingsten über SELK-Arbeit unter Flüchtlingen

Das Pfingstfest richtet sich an die Öffentlichkeit. Schon das in der biblischen Apostelgeschichte berichtete Pfingstgeschehen wird in Jerusalem der breiten Öffentlichkeit bekannt. Auf die Arbeit mit Flüchtlingen, die Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) leistet, sind verschiedene Medien aufmerksam geworden. Neben Hörfunkberichten verschiedener Sender und Online-Artikel unterschiedlicher Zeitungen aus dem In- und Ausland, berichten auch Fernsehsender wie Arte und das ZDF. Eine Zusammenstellung findet sich auf den Internetseiten des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg.

Den Medienvertretern erzählen die Flüchtlinge ihre Lebensgeschichten von Verfolgung, Todesangst, Flucht und ihrer neuen geistlichen Heimat in der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz. So berichtet die 31-jährige Mercedeh aus dem Iran nach ihrer Taufe unter Tränen, dass ihr Vater sie umbringen wollte, weil sie im Iran Christin werden wollte. Sie floh nach Deutschland. Ihre Schwester, die sich auch dem Christentum zugewandt hatte, floh nicht. Von einem Cousin mit Benzin übergossen, überlebte sie schwer entstellt. Eine Rückkehr in den Iran ist für Mercedeh ausgeschlossen. Dort wartet auf sie der Tod. Sie darf in Deutschland bleiben. Ihr Asylantrag wurde genehmigt. (MB)

Pfarrer Dr. Gottfried Martens ins Steglitzer Pfarramt eingeführt - Selbstständigwerdung mit Gottesdienst gefeiert Martens Einfuehrung

Am 10. Mai wurde Pfarrer Dr. Gottfried Martens (Foto: vorne links) durch Superintendent Peter Brückmann (Berlin) in das Pfarramt der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz der SELK eingeführt. Es assistierten Pfarrer Markus Büttner (Berlin), Pfarrer i.R. Fritz-Adolf Häfner (Tarmstedt) und Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel). Neben der Einführung wurde auch der neu gewählte Kirchenvorstand in sein Amt geführt. Mit diesem Gottesdienst wurde zudem die Selbstständigwerdung der Dreieinigkeits-Gemeinde gefeiert. Anschließend gab es in den Gemeinderäumen einen Empfang. (MB)

30 Jahre Christuskapelle Luckenwalde – SELK-Gemeinde feierte Kapelle Luckenwalde komp

Am Sonntag Jubilate, dem 26. April, feierte die Evangelisch-Lutherische Christusgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Luckenwalde das Jubiläum der Weihe ihrer Christuskapelle vor 30 Jahren mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang. Im kirchenmusikalisch reich ausgestalteten Gottesdienst predigte der Superintendent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK, Peter Brückmann, Berlin-Wedding.

Der Gottesdienstraum selbst war 1984-85 von Gemeindegliedern durch Ausbau des Dachgeschosses einer Werkstatt und Anbau einer Treppe errichtet worden. Diese Werkstatt wurde von der benachbarten Schule benutzt und befand sich auf dem Grundstück Auguststraße 35, das 1967 von Pfarrerehepaar Forchheim privat erworben worden war. Kirchengemeinden war in der DDR der Erwerb von Grundeigentum fast unmöglich.

Zugleich gedachte die Festgemeinde auch der Gemeindegründung in Luckenwalde vor über 50 Jahren. Im Herbst 1964 hatten sich die beiden bisher getrennt lebenden Gruppen der Ev.-luth. (altlutherischen) Kirche und der Ev.-Luth. Freikirche (ELFK) vereinigt und am 6. September die Christusgemeinde gegründet, die nun der ELFK angehörte.

Frau Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide beglückwünschte die Gemeinde und betonte, wie wichtig es auch für die politische Gemeinde sei, dass Menschen entgegen politischem und gesellschaftlichem Druck ihre Eigenständigkeit behaupteten.

Pater Anselm Schadow von der römisch-katholischen Gemeinde berichtete, dass am Morgen in der gottesdienstlichen Fürbitte der St. Josefs-Gemeinde darum gebetet wurde, dass die Evangelisch-Lutherische Christusgemeinde der SELK treu an ihrem Bekenntnis festhalte. Auch in weiteren Grußworten aus der Ökumene wurde die gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit in Luckenwalde hervorgehoben. So war die Christusgemeinde viele Jahre zu Gast in den Räumen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten), bevor die eigenen Räumlichkeiten bezogen werden konnten.

Beim anschließenden Kaffeetrinken berichtete Pfarrwitwe Frieda Forchheim von den schwierigen Anfängen der Gemeinde, besonders, was das Anwesen in der Auguststraße betraf.

Die Evangelisch-Lutherische Christusgemeinde Luckenwalde bildet mit der Evangelisch-Lutherischen Christusgemeinde Potsdam einen gemeinsamen Pfarrbezirk, dessen gemeinsamer Seelsorger Pfarrer Christoph Schulze ist. (SN/MB)

SELK


 

 

Superintendentur


 

Superintendent Peter Brückmann

Usedomer Straße 11

13355 Berlin

Telefon: 030-92 36 12 66

wedding@selk.de