Pfarrer Süß erneut in den Diakonischen Rat gewählt Pfarrer Suess

Am 15.10.2015 ging die Konferenz Diakonie und Entwicklung, das höchste Organ des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung (EWDE) in Berlin zu Ende. Knapp 100 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet, von Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den Freikirchen und den altkonfessionellen Kirchen, aus Fachverbänden und Landesverbänden haben mit dieser Mitgliederversammlung der beiden Teilwerke Diakonie Deutschland und Brot für die Welt ihr Beschlussorgan.

Erstmals haben die im EWDE vertretenen Frei- und altkonfessionellen Kirchen die Verantwortung für den Eröffnungsgottesdienst der Konferenz, die in der Methodistischen Kirche nahe beim Tagungsort dem EWDE stattfand. Die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner (Frankfurt/M) hielt in diesem Gottesdienst die Predigt. Dekan Ulf Schmidt aus der Altkatholischen Kirche und Pfarrer Stefan Süß (Foto) von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche
(SELK) leiteten den Gottesdienst liturgisch.

Neben den Formalia der Mitgliederversammlung mit Verabschiedung des Haushaltes 2014, der Genehmigung des Wirtschaftsplans 2016, den Berichten des Vorstandes und des Aufsichtsrates hatte die Konferenz ihre Gremien neu zu wählen. Die erste nur dreijährige Amtsperiode war ausgelaufen. ZU wählen waren der Aufsichtsrat für das Werk sowie der Finanzausschuss und die beiden ständigen Ausschüsse Diakonie und Entwicklung.

Im neuen Aufsichtsrat sind wiederum zwei freikirchliche Vertreter durch die Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirche (DAeK) entsandt und gewählt worden. Neben dem methodistischen Pfarrer Andreas Cramer (Nürnberg) auch Pfarrer Stefan Süß von der SELK. Er wurde auch wieder in den Geschäftsführenden Ausschuss gewählt, als dritter Stellvertreter des Vorsitzenden im Aufsichtsrat Bischof Dr. Dr. Markus Dröge, Berlin, der ebenfalls wieder gewählt wurde.

Schwerpunktthema der Konferenz war der „Positive Umgang mit religiöser Vielfalt als Herausforderung an unser Handeln“. Die Konferenz hat zu diesem Thema eine Entschließung verabschiedet.
Sie hat sich außerdem mit einer Erklärung zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA geäußert und außerdem ein Wort zur Flüchtlingsfrage verabschiedet.

Für die Freikirchen wesentlich ist eine einvernehmliche Beschussfassung zu den Rahmenbestimmungen Mitgliedschaft im EWDE und den Landesverbänden der Diakonie gefallen. Hier sind nun nach entsprechender Vorarbeit die Anliegen der Frei- und altkonfessionellen Kirchen gestärkt worden, dass sie gleichberechtigt zu den Gliedkirchen der EKD Mitwirkende im EWDE und den Landesverbänden der Diakonie sind.

Am Rande der Konferenz wurde in einer Feierstunde Dr. Tilman Henke verabschiedet, bisheriger Finanzvorstand bei Brot für die Welt, der seine Mitarbeit im EWDFE beendet hat und sich neuen Herausforderungen stellt. Er hatte federführend die wirtschaftliche Seite der Fusion der Teilwerke Diakonisches Werk, Ev. Entwicklungsdienst und Brot für die Welt erfolgreich gesteuert.

  (SN)

Wireless rockt Berlin-Neukölln - SELK: Konzert bei Gemeindejubiläum Pauluskirche Neukoelln aussen

50 Jahre Evangelisch-Lutherische Paulus-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Neukölln: ein schöner Anlass zum Feiern! Nach dem großen Kirchweihfest im Frühjahr und einem Konzert für Posaunenchor, Männerchor und Band mit anschließendem Grillabend im Sommer fand nun am 10. Oktober ein A-Capella-Pop-Abend mit der Band Wireless aus dem Ruhrgebiet statt.

Der umgebaute und bunt illuminierte Kirchraum, der seinerzeit bereits als Mehrzweckraum geplant wurde, war kaum wiederzuerkennen. In der Mitte des Raumes waren Bühnenpodeste aufgebaut, flankiert von professioneller Licht- und Tontechnik – alles von der Gemeinde organisiert und aufgebaut. Die Besucher konnten wählen zwischen der mit Kissen zur Chill-Lounge umfunktionierten kleinen Empore, seitlichen Sitzplätzen oder dem großen Stehbereich in der Mitte vor der Bühne.

Schon eine Stunde vor Konzertbeginn öffnete der Barbereich mit Brezeln, warmen Würstchen oder Schmalzbroten sowie verschiedensten Getränken.
Natürlich war das längst zum Kultgetränk aufgestiegene „Paulus-Jubi-Ale“ der Renner des Abends.

Um 19 Uhr war es dann soweit. Unter frenetischem Jubel des durchaus gemischten Publikums, unter ihnen auch die Teilnehmenden eines am Veranstaltungstag stattfindenden Jugendwochenendes mit der 1.
Neukölln-Rallye, begann das Konzert. Mit ihrer fröhlich-witzigen Art, den mitreißenden Beatbox-Rhythmen, ihren prägnanten Stimmen sowie den nicht nur das jüngere Publikum ansprechenden Texten, hatten sie schnell die Sympathien erobert und die Stimmung bei den rund 100 Gästen im Griff.

Nach zweieinhalb Stunden einschließlich einer kurzen Pause hatte Wireless nicht nur den guten Ruf bestätigt und der Gemeinde einen tollen Abend beschert, sondern auch neue Fans gewonnen, die den kleinen Merchandising-Stand belagerten und die CD-Koffer leerten. (SN/MB)

Evangelischer Kirchentag 2017 unter dem Motto: Du siehst mich – Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) in Planungsvorbereitungen SELKSigentbearbeitet
Vom 24.-28. Mai 2017 wird der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag unter der Losung: Du siehst mich (1. Mose 16,13) stehen. Das hat am Wochenende das Kirchentagspräsidium in Fulda beschlossen. Die Kirchentagslosung wurde am 12. Oktober 2015 von der Kirchentagspräsidentin Christiana Aus der Au, der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Ellen Ueberschär, und dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, in Berlin präsentiert. Neben Berlin wird auch die Lutherstadt Wittenberg Gastgeber des Kirchentages sein.
Die Losung ist Überschrift für alle Planungsarbeiten zum Kirchentag in Berlin sowie für die sechs „Kirchentage auf dem Weg“ in Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Jena/Weimar, Dessau-Roßlau und Halle/Eisleben. Der Abschlussgottesdienst des Kirchentages soll in Wittenberg am 28. Mai 2017 stattfinden.
Neben der Kirchentagslosung hat das Präsidium auch festgelegt, dass der Festgottesdienst unter dem Leitwort aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther im 13. Kapitel, Vers 12 stehen soll (Von Angesicht zu Angesicht). Als Psalmgebet, der den Kirchentag 2017 besonders zu den Eröffnungsgottesdiensten prägen soll, ist Psalm 139 – Deine Augen sehen mich – ausgewählt worden.
Wie in den vergangenen Jahren wird sich auch die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) am Evangelischen Kirchentag beteiligen. Hierzu hat der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Zur Arbeitsgruppe unter der Leitung des Beauftragten des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pfarrer Markus Büttner, Berlin-Zehlendorf, gehören Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne D.D., Berlin-Zehlendorf, und die Pfarrer Edmund Hohls, Berlin-Wilmersdorf, sowie Johann Hillermann, Berlin-Mitte.
Alle zwei Jahre findet der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. War in diesem Jahr Stuttgart Gastgeber des Kirchentages, werden es 2017 Berlin und Wittenberg sein. Dortmund wird 2019 den 37. Evangelischen Kirchentag zu Gast haben. Zu den Kirchentagen werden rund 140.000 Menschen erwartet. Weitere Informationen finden sich unter der Internetadresse des Kirchentages: www.kirchentag.de.

Mit Pauken und Harfen – Kirchenmusikfest in Berlin-Mitte AnnenkircheBeek100

Der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) feiert sein Kirchenmusikfest am 11. Oktober 2015 in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Berlin-Mitte (Annenstraße 52/53). Dieses Fest steht unter dem Motto: Mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen. Es beginnt um 10.00 Uhr mit einem musikalisch reich ausgestalteten Festgottesdienst. Thematisch wird der Aspekt des Dankens mit einem besonderen Schwerpunkt auf Erntedank und Bewahrung der Schöpfung gelegt.

Neben größeren Werken sollen auch musikalische Stücke zu Gehör gebracht werden, die von kleineren Chören im Gottesdienst gesungen werden können. Auch ein Kinderchor wird zu hören sein. Nach dem Gottesdienst können sich die Besucher des Kirchenmusikfestes am Mittagstisch stärken. Um 14.30 Uhr wird zu einer geistlichen Musik eingeladen. Zum Abschluss wird Kaffee und Kuchen gereicht werden. (MB)

Archimandrit Emmanuel Sfiatkos neuer Vorsitzender des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg Emmanuel Sfiatkos komp

Auf seiner Sitzung am 5. Oktober 2015 wählte die Ratsleitung des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) Archimandrit Emmanuel Sfiatkos (38 Jahre) von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland zum neuen Vorsitzenden. Zuvor war er in den vergangenen beiden Amtsperioden stellvertretender Vorsitzender. Sfiatkos ist zudem Beauftragter der Orthodoxen Bischofskonferenz am Sitz der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Ratsleitung Dr. Christian Stäblein, der seit August 2015 Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ist. Die bisherige Vorsitzende, Pröpstin Friederike von Kirchbach von der EKBO, die zwei Amtsperioden den Vorsitz innehatte, konnte gemäß der Satzung nicht wiedergewählt werden.

Der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) arbeitet im ÖRBB mit. Er wird in diesem ökumenischen Gremium von Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, vertreten.

SELK


 

 

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