Konfirmandenfreizeit des Kirchenbezirks Rainer Kempe a

Vom 24. bis zum 27. Januar trafen sich Konfirmanden des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK im Gästehaus der Berliner Stadtmission (Gussow) zur Konfirmandenfreizeit. Die Leitung hatten die Pfarrer Rainer Kempe (Berlin-Neukölln|Foto) und Kirsten Schröter (Berlin-Marzahn) sowie das JugendMitarbeiterGremium. Zu „Mission und Diakonie“ referierten Missionsdirektor Roger Zieger (Bleckmar/Berlin) und Pfarrdiakon Dr. Frank Keidel (Velten). Den musikalischen Teil versah Kantor Georg Mogwitz (Leipzig). (SN/MB)

"Matthäus gepredigt" - Emeritierter Pfarrer aus Fürstenwalde veröffentlicht Predigtband Pfarrer Krieser a

Pfarrer i. R. Matthias Krieser (Rotenburg/Wümme), der als Gemeindepfarrer in Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), zuletzt an der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenwalde/Spree, sowie im Dienst der Lutherischen Kirchenmission der SELK als theologischer Lehrer in Botswana tätig war, hat im Laufe seiner aktiven Dienstjahre über das gesamte Matthäusevangelium gepredigt. Im Berliner Sola-Gratia-Verlag hat er jetzt den Band "Matthäus gepredigt" veröffentlicht.

In 141 Predigten legt der Verfasser alle Abschnitte des Matthäusevangeliums aus. Das Buch enthält den Text des Evangeliums in behutsam revidierter Übersetzung Martin Luthers sowie die Predigtmanuskripte zu den jeweiligen Abschnitten. Alle Predigten sind tatsächlich gehalten worden. Sie haben einen Bezug zum Kirchenjahr oder zu besonderen kirchlichen Anlässen. Ein Register am Ende des Buches macht es leicht, zu den meisten Sonntagen und vielen Anlässen Predigten über Matthäus-Texte zu finden.

Das 560 Seiten starke Buch kostet 9 Euro. Es kann (wie das gesamte Verlagsprogramm) auch kostenlos als E-Book von der Website des Verlags heruntergeladen werden: www.sola-gratia-verlag.de (MB/SN)

Epiphanias-Empfang in Berlin-Zehlendorf KircheZehlendorfaussen

Erstmals hatte die Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zu einem Epiphanias-Empfang eingeladen. Am vergangenen Sonntag, dem Epiphanias-Fest im Kirchenjahr, war aus diesem Anlass Missionsdirektor Roger Zieger (Bergen-Bleckmar/Berlin) von der Lutherischen Kirchenmission (LKM) der SELK zu Gast in Zehlendorf.

Im Festgottesdienst hielt Zieger die Predigt. Im Anschluss an den Gottesdienst und an ein gemeinsames Mittagessen standen Informationen über Themenkreise und Arbeitsfelder der LKM auf dem Programm. Dabei hielt der Gast keinen klassischen Vortrag, wie das sonst bei ähnlichen Veranstaltungen der Gemeinde oft üblich ist, sondern die Informationen wurden in Form eines knapp zweistündigen Interviews zwischen Gemeindepfarrer Markus Büttner und dem Missionsdirektor vermittelt.

Im ersten Teil erläuterte Zieger den missionstheologischen Ansatz des vormaligen Missionsdirektors Friedrich Wilhelm Hopf (1910-1982) - "Lutherische Kirche treibt lutherische Mission." - und übersetzte diesen Leitgedanken in die heutige Zeit. Sodann stellte der Missionsdirektor die LKM mit ihrem Standort in Bleckmar vor und erläuterte die Strukturen der LKM auch im Kontext mit anderen Trägerkirchen im südlichen Afrika. Zum Ende des ersten Teils beantwortete Zieger Fragen zur Neustrukturierung der Stelle als Missionsdirektor. Ab 2020 werde das Missionsdirektorat zwar weiterhin mit einer vollen Stelle im Stellenplan abgebildet. Im Rahmen der strukturellen Anpassungen in der Gesamtkirche sollten künftig jedoch Stellenanteile des Missionsdirektorates in die Gemeindearbeit der SELK mit einfließen, indem der Missionsdirektor federführend Vakanzaufgaben einer vakanten Stelle im Stellenplan wahrnehme, sodass die geistliche Versorgung des betreffenden Pfarrbezirks gewährleistet bleibe.

Im zweiten Teil beantwortete Zieger Fragen zur Mission in Afrika, stellte die Missionsarbeit sowie sozial-diakonische Projekte in Südafrika und besonders auch in Mozambique vor. Im dritten und letzten Teil stand die Arbeit in Leipzig mit der "Brücke" und die Zusammenarbeit mit der dortigen St. Trinitatisgemeinde der SELK im Fokus. Die Brücke, geleitet und betreut von Missionar Hugo Gevers und unterstützt von Mitarbeitenden aus den USA und Deutschland, richtet sich an einem sozialen Brennpunkt sowohl an die einheimische Bevölkerung rund um die neu erworbene und sanierte Lukaskirche in Leipzig-Volkmarsdorf als auch an Migranten, vornehmlich aus dem Iran.

Zwischen den drei Teilen hatten die interessierten Zuhörer Gelegenheit zu Nachfragen. Auch wurden Weihnachts- und Epiphaniaslieder gesungen, um "zu dokumentieren, dass Epiphanias ein Weihnachtsfest ist und zu den ältesten Festen der Christenheit gehört", wie Pfarrer Büttner erläutert. (MB/SN)

Verleumdung gegen Gemeindeglied aus Steglitzer SELK-Gemeinde - Pfarrer Dr Martens b komp
SELK-Pfarrer: Erfolg mit Beschwerde beim Deutschen Presserat

Die Märkische Oderzeitung hatte vor einigen Monaten einen "verleumderischen Hetzartikel" über einen zur Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gehörenden Flüchtling verfasst und diesen "vollkommen grundlos ohne nähere Recherche als ,tickende Zeitbombe' dargestellt", berichtet der Steglitzer SELK-Pfarrer Dr. Gottfried Martens D.D. in seinem neuesten "Pfarrbrief" (Ausgabe Januar 2019). Martens arbeitet in seiner Gemeinde schwerpunktmäßig unter Geflüchteten.

Den Beitrag der Märkischen Oderzeitung nahm der Seelsorger zum Anlass, Beschwerde beim Deutschen Presserat einzureichen - und das mit Erfolg: "Der Presserat sprach wegen dieses Hetzartikels eine offizielle Missbilligung gegenüber der Zeitung aus und sah in diesem Vorgehen einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Pressekodex."

Unbeschadet der erfolgreichen Intervention folgert Martens: "Wir merken natürlich deutlich, wie auch so manche Medien den Stimmungsumschwung in der Bevölkerung aufnehmen und meinen, mit schlecht recherchierter Hetze gegen Flüchtlinge Leser für sich gewinnen zu können." (MB/SN)

Wilhelm Torgerson in Windsor eingeführt - Pfarrer Torgerson a
Früherer SELK-Pfarrer als "Assistant Pastor" in Kanada

Am dritten Sonntag im Advent wurde Pfarrer i.R. Wilhelm Torgerson D.D., früher im Dienst der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Deutschland tätig, u.a. Gemeindepfarrer an Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Berlin-Mitte und Propst des Sprengels Ost der SELK, in einem festlichen Gottesdienst als zweiter Pfarrer ("Assistant Pastor") der First Lutheran Church und der First Lutheran Christian Academy in Windsor/Ontario (Kanada) eingeführt. Die Gemeinde und ihre Schule gehören zur Lutherischen Kirche-Kanada (LCC), mit der die SELK in Kirchengemeinschaft steht.

Die LCC wurde bei der Einführung offiziell durch Rev. Paul J. Zabel, den scheidenden Präses des Ostbezirks der LCC, vertreten. Die Predigt hielt Prof. Dr. Thomas Winger, Präsident des Concordia Lutheran Theological Seminary der LCC in St. Catharines/Ontario. Der leitende Pastor der Gemeinde, Rev. Dr. Robert Bugbee, fungierte als Liturg. Der deutsche und der englische Chor der Gemeinde wirkten mit.

Die First Lutheran Church wurde 1920 in Windsor, der südlichsten Stadt Kanadas, an einem der wichtigsten Grenzübergänge in die USA gegründet. Ihre neugotische Kirche wurde 1928 geweiht.

1995 gründete die Gemeinde eine Schule, die First Lutheran Christian Academy (www.flca.ca), in der rund 90 Schüler unterrichtet werden.

Seit seiner Ausreise aus Deutschland im Jahr 2011 war Torgerson als außerordentlicher Professor am Concordia Lutheran Theological Seminary tätig, insbesondere im Bereich der Praktischen Theologie. Nun hat der 74-Jährige seine neue Aufgabe in Windsor übernommen, wo er als zweiter Gemeindepfarrer in Teilzeit in einer Gemeinde tätig ist, die jeden Sonntag in deutscher und englischer Sprache Gottesdienste feiert. Zum deutschsprachigen Teil der Gemeinde gehören Auslandsdeutsche, von denen die meisten aus Jugoslawien, Rumänien und Polen stammen.

Die Gemeinde in Windsor feiert ihre deutschen Gottesdienste nach der Evangelisch-Lutherischen Kirchenagende (Band 1), nach der auch in der SELK die Gottesdienste gefeiert werden. Aus der SELK wurde der Gemeinde dafür kürzlich eine Agende als Geschenk überlassen. Am Rande des Festgottesdienstes zeigte sich Bugbee dankbar für dieses "äußerst willkommene Geschenk": "Es wird eine lebendige Erinnerung an das gemeinsame Bekenntnis und die geschwisterliche Liebe sein, die uns an unsere geliebte Schwesterkirche in Deutschland bindet." (MB/SN)

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