Zunehmende Zahlen in Berlin-Brandenburg und der Lausitz - SELKSELK-Statistik 2018 weist ansonsten leichten Rückgang aus

Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) hat im vergangenen Jahr um 14 Kirchglieder abgenommen. Das geht aus der offiziellen Statistik für das Jahr 2018 vor, die jetzt im Kirchenbüro der SELK in Hannover zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Sie wird demnächst allen Pfarrämtern der SELK zugehen.

Mit der geringfügigen Abnahme beläuft sich die neue offizielle Kirchgliederzahl der SELK auf 33.349. In 48 von 110 ausgewiesenen Pfarrbezirken konnten eine Zunahme oder ein Gleichstand festgestellt werden, in 62 eine Abnahme. In vier von zehn Kirchenbezirken nahmen die Zahlen im Berichtsjahr zu: Niedersachsen-Ost, Niedersachsen-Süd, Berlin-Brandenburg und Lausitz. Im Zehnjahreszeitraum konnten sechs der zehn Kirchenbezirke ein- oder mehrmalig Zugänge verzeichnen, davon je sieben Mal Berlin-Brandenburg (Gesamtzuwachs im Zehnjahreszeitrum: 933) und Lausitz (113), wobei die steigenden Zahlen im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg wesentlich auf die Arbeit unter Geflüchteten in der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz zurückzuführen sind. Die stärksten Verluste hatten im Zehntjahreszeitraum die Kirchenbezirke Rheinland-Westfalen (- 689) und Hessen-Süd (- 556) zu verzeichnen. Die Gesamtkirche hat im Zehnjahreszeitraum um 1.550 Kirchglieder (4,4 %) abgenommen.

300 Übertritte aus anderen Kirchen oder Eintritte zuvor Kirchloser konnten im Berichtszeitraum konstatiert werden, was im Zehnjahreszeitraum einen Höchstwert darstellt.

Bei den Amtshandlungen wurden 463 Taufen (gegenüber dem Vorjahr: - 87), 216 Konfirmationen (- 43), 85 Trauungen (- 4) und 435 Bestattungen (+ 1) gezählt. (SN/MB)

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