Festliche Bläsermusik und Taufsteinweihe - Kirchenmusikfest in St. Lukas in Leipzig Lukaskirche Leipzig komp

Die Kirchenregion Ost der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) feierte am Sonntag, dem 15. September 2019, ihr Bläserfest in der St. Lukaskirche in Leipzig (Foto). Nach einer Probe am Vormittag mit etwa 100 Bläsern, darunter auch Nachwuchskräfte, feierten die gut 300 Gottesdienstbesucher, darunter viele aus dem Iran stammende, den Hauptgottesdienst am frühen Nachmittag. In der gut gefüllten Kirche mit ihrer wunderbaren Akustik kam das von Bläserwart Rainer Köster (Berlin-Neukölln) erstellte Programm hervorragend zur Geltung.

Köster hatte aus dem Heft für den Deutschen Evangelischen Posaunentag 2016 in Dresden und einigen Ergänzungen ein interessantes Programm gestaltet. So konnten die Musizierenden auf bekannte Literatur zurückgreifen. Der gelesene Introitus wurde mit "Preis und Anbetung" eingerahmt und unterteilt. Die Epistellesung wurde mit "Deep River" als sehr leise Hintergrundmusik gelesen, gefolgt von einer Epistelsonate "Alles was Odem hat, lobe den Herrn" und anschließendem Bläserchoral "Nun danket alle Gott" aus der Mendelssohn-Symphonie "Lobegesang". Das Evangelium vom Barmherzigen Samariter fand in einem Evangelien-Konzert für Bläser und Sprecher seinen Ausdruck: Musik der Stafette umrahmte und unterteilte den Text. Sprecher war Prof. Andreas Schulz (Leipzig). Zur Austeilung des Abendmahls wurde in der Bläsermusik "sub communione" (alte Praxis) festliche Musik geblasen, ehe Gemeindelieder mit SELK-Kirchenregion-Ost-Kantor Georg Mogwitz (Leipzig) an der Orgel folgten. Als Liturg agierte Ortspfarrer Markus Fischer, die Predigt hielt Pfarrer Hinrich Müller (Cottbus). Superintendent Thomas Junker (Weißenfels) weihte den neuen Taufstein.

Der Vorsitzende des Kirchenmusikalischen Ausschusses der Kirchenregion Ost der SELK, Benjamin Rehle, selbst Kirchglied in Leipzig, freute sich über das Fest in der renovierten St. Lukaskirche: "Heute erstrahlt diese Kirche dank vieler großartiger Spenden, aber auch handwerklicher Unterstützung von anderen SELK-Gemeindegliedern und vieler Helfer aus der eigenen Gemeinde in neuem Glanz, was das Feiern eines so großen Festes noch schöner macht!" Im Namen des Kirchenmusikalischen Ausschusses dankte er den Helfern vor Ort, "die keine Mühen gescheut haben, um auch dieses Fest zu einem besonderen Erlebnis für uns und vor allem für unsere Posaunenchöre in der Region Ost werden zu lassen, die aus dem Thüringer Wald und dem Erzgebirge bis zur Hauptstadt und aus der Lausitz bis zum Harz hierher gereist sind!" (MB/SN)

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