Geistliche Gemeinde-Erneuerung - SELK in Schwerin hatte Pfarrer Swen Schönheit zu Gast PfarrerKopelkeb

In der Evangelisch-Lutherischen Martin-Luther-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Schwerin fand kürzlich ein Gemeindeabend mit Pfarrer Swen Schönheit statt. "Warum nicht dahin schauen, wo es wächst in der Gemeindelandschaft?", so erklärt der Schweriner SELK-Pfarrer Johannes Kopelke den Auslöser für diesen Gesprächsabend mit zwei Themenschwerpunkten.

Der Referent steht im Dienst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Er ist einerseits Gemeindepfarrer an der Apostel-Petrus-Gemeinde in Berlin-Reinickendorf und andererseits theologischer Referent der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche.

Im ersten Teil berichtete Schönheit über die geistlichen Wachstumspunkte seiner landeskirchlichen Gemeinde in Berlin. Aus schwierigen Anfängen erwachsen, versammeln sich mittlerweile über 200 Gäste und Gemeindeglieder zu den Gottesdiensten, davon rund ein Drittel Kinder und Jugendliche.

Immer noch staunend über Gottes Wirken benannte der Theologe Punkte, für die die Gemeinde dankbar ist: Menschen lernten durch die Gemeinde Christus (neu) kennen. Die junge Generation fand ein geistliches Zuhause und prägt die Gemeinde mit. Menschen wurden heil an Leib und Seele und fanden Frieden. Die Gottesdienste wurden zum Anziehungs- und Sammelpunkt.

Im zweiten Teil des Abends schloss sich die Beschreibung von Weichenstellungen an, dem Wirken des Heiligen Geistes Raum zu geben. Dazu gehöre das Entwickeln einer Vision für die Gemeinde. Dann gehe es darum, ein geistliches Kernteam zu entwickeln. Weiter sei ein Umschalten von Betreuung auf Bevollmächtigung anzustreben. Dabei seien gerade Kleingruppen wichtig. Der Referent betonte auch die Notwendigkeit, die Gemeinde sprachfähig zu machen, den Gottesdienst ins Zentrum zu rücken und die herausragende Bedeutung des Gebetes. Ausführungen zum Einsatz von Geistesgaben rundeten den Vortrag ab.

Bei der Möglichkeit für Rückfragen stand die Frage nach dem Missbrauch von Geistesgaben im Raum. Hier komme es auf einen verantwortlichen Umgang an, der nicht an der eingesetzten Gemeindeleitung vorbei gehen dürfe, so der Referent.

"Schön war es, dass auch eine Reihe von Gästen aus der Ökumene die Einladung zu diesem Gemeindeabend wahrgenommen haben", so Pfarrer Kopelke. (SN/MB)

SELK


 

 

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