Arbeit am Gesangbuch
SELK: Konvent Berlin-Brandenburg tagte in Neuruppin

Der Pfarrkonvent Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist am gestrigen Dienstag zu seiner dritten Sitzung in diesem Jahr in Neuruppin zusammengetreten. Ein Beratungsgegenstand war der zweite Vorentwurf für ein neues Gesangbuch der SELK. Absprachen zur weiteren Bearbeitung wurden getroffen. Nach dem bisherigen Zeitplan soll das neue Gesangbuch 2017 erscheinen. Bis zum Erscheinen dieses neuen Gesangbuches werden sich der Allgemeine Pfarrkonvent, der zu einer Sondersitzung am 23. September dieses Jahres in Hannover zusammentreten wird, und die Kirchensynode 2015 mit dem
Entwurf befassen und entsprechende Beschlüsse auf den Weg bringen. Neben diesem Thema befasste sich der Pfarrkonvent mit der Konfirmandenfahrt des Kirchenbezirks im kommenden Jahr. Eine homiletische Besinnung zu einem der Predigttexte der kommenden Sonntage, Berichte aus den Gemeinden und weitere Konventsplanungen beschäftigten die Konventualen.

Zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg gehören Kirchengemeinden aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit rund 3.300 Gemeindegliedern. Der leitende Geistliche des Kirchenbezirks ist Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding).

14. Nacht der offenen Kirchen in Berlin und Brandenburg
SELK-Gemeinde in Wilmersdorf aktiv beteiligt

Die 14. Nacht der offenen Kirchen in Berlin und Brandenburg fand am Pfingstsonntag statt. Die Gemeinde Zum Heiligen Kreuz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Wilmersdorf nahm als Gastgeberin an dieser ökumenischen Aktion teil und eröffnete ihr Programm mit einem Kurzgottesdienst um 20 Uhr. Anschließend erfuhren die Besucherinnen und Besucher in einem Vortrag „Kirche in Ihrem Kiez" von Gottfried Trautmann viele interessante Details über die bauliche Entwicklung der Kirche – ein Erstlingswerk der Funkturm-Architekten Heinrich Straumer – und die Umgestaltung in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg.

Mit kalten Getränken und einem Imbiss wurden die Gäste bei herrlich warmem Wetter im Eingangsbereich der Kirche empfangen. Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Kiez nutzten die Gelegenheit, die schöne Kirche hinter der zurzeit noch wenig einladenden grauen Fassade des Kirchturms – eine Renovierung ist in Vorbereitung – zu besichtigen.

Besonders viele Besucherinnen und Besucher zog der Vortrag von Pfarrer Dr. Christian Neddens (Saarbrücken) unter dem Titel „Als Dietrich Bonhoeffer in unseren Gottesdienst kam . . ." an, der sich dem Thema der Solidarität der
Berliner Altlutheraner mit der Bekennenden Kirche in der NS-Zeit widmete Ein heiteres Bibelquiz schloss sich an und lockerte das Abendprogramm auf.

Gottesdienstliche Musik für Orgel und Posaunen lud zur Besinnung und zum Genießen ein. Gebetsanliegen konnten am Altar niedergelegt und Kerzen entzündet werden. Viele Gäste harrten sogar bis zum letzten Programmpunkt um 23 Uhr aus, dem offenen Singen aus Jugendliederbüchern, das Florian Schmiedler auf dem E-Piano begleitete.

Die zahlreichen Gäste seien für das Organisationsteam und die ganze Gemeinde eine große Freude und Bestätigung gewesen, heißt es seitens der gastgebenden Gemeinde – „und ermutigen uns, im nächsten Jahr wieder an der Nacht der offenen Kirchen teilzunehmen."

Bedarf an Schulung von Lektoren
SELK: Pfarrkonvent Berlin-Brandenburg tagte

Vom 3. bis zum 4. April tagte in den Räumen der Gemeinde Berlin-Mitte der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK. Vierzehn Konventuale befassten sich mit verschiedenen Anliegen und Fragen aus Kirche und Bezirk.

Innerhalb des Kirchenbezirks ist ein Bedarf an der Schulung von Lektoren feststellbar. Künftig wird es schwieriger werden, die gottesdienstliche Versorgung allein mit Pfarrern zu gewährleisten. So soll im September dieses Jahres eine erste Schulung für Lektoren durchgeführt werden.

Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding) berichtete aus der Frühjahrstagung der Kirchenleitung und des Kollegium der Superintendenten, die im März stattgefunden hat. Er konnte dem Konvent mitteilen, dass Kirchentage der SELK in einem deutlich veränderten Format auch weiterhin durchgeführt werden sollen. Verschiedene Anträge aus der Gesamtkirche, die Kirchensynode in Zukunft jährlich tagen zu lassen, würden eine Änderung der Grundordnung erforderlich machen. Die 13. Kirchensynode der SELK im kommenden Jahr wird sich erneut mit der Tagungsfrequenz der Kirchensynoden befassen.

In der Arbeit der Kirchenleitung und des Kollegiums der Superintendenten ist auch das Thema „Mobbing in der Kirche“ aufgegriffen worden. Im Gespräch der Konventualen zu diesem Themenkomplex zeigte sich, dass weiterer Diskussionsbedarf besteht. Dieses Thema soll auf einem der kommenden Konvente wieder aufgegriffen und gründlicher bearbeitet werden.

Der Einkehrkonvent des Pfarrbezirks, der vom 26. bis zum 28. August in Heiligengrabe bei Wittstock (Dosse) stattfinden soll, wurde geplant. Als Gast wird Pfarrer i. R. Werner Führer erwartet.

Zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg gehören Kirchengemeinden aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Neue Wege
SELK: Bezirkssynode Berlin-Brandenburg tagte

Berlin, 6. April 2014 – selk – Die Bezirkssynode Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die an diesem Wochenende in den Räumlichkeiten der SELK-Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz" in Berlin-Wilmersdorf tagte, setzt neue Akzente. Der für diese Synode gewählte Präses, Dr. Frank Keidel (Velten), begrüßte besonders herzlich die persisch-stämmigen Synodalen. Sie vertraten neben den beiden deutschen Delegierten als Laien die St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf/Steglitz. Zurzeit erlebt diese Gemeinde ein starkes Wachstum aus diesem Kulturkreis. Es war das erste Mal, dass persische Christen stimmberechtigt als Gemeindevertreter auf einer Synode der SELK aktiv beteiligt waren.

Im Synodalgottesdienst wurde Pfarrer Markus Büttner (Berlin-Zehlendorf) von Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding) als Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk gottesdienstlich eingeführt. Büttner, der ein Fernstudium an der Deutschen Presseakademie Berlin erfolgreich absolviert hat, wird künftig die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Nebenamt begleiten. Mit dieser Beauftragung betritt ein Kirchenbezirk der SELK Neuland, ausgehend von der Erkenntnis, dass der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch für Kirchen hohe Bedeutung hat. Der Jugendkoordinator des Kirchenbezirks, Norbert Schulz (Berlin), regte in seinem Bericht über die Arbeit mit Jugendlichen im Bezirk an, hauptamtlich auf Sprengelebene eine Stelle zu schaffen. Schwerpunkt solle die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien sein. Die Synode steht dieser Idee offen gegenüber. Sie beschloss daher, die Superintendenten des Sprengels Ost gemeinsam mit ihrem Propst und dem Jugendkoordinator zu bitten, diesen Vorschlag weiter zu diskutieren.

Superintendent Brückmann, seit Oktober vergangenen Jahres leitender Geistlicher des Kirchenbezirks, befindet sich weiterhin in der Einarbeitungsphase, wie er in seinem ersten Bericht bemerkte. In diesem Bericht markierte er Problembereiche, die er in einigen Pfarrbezirken wahrgenommen hatte. Perspektivisch seien das Finanzaufkommen im Kirchenbezirk sowie die künftig immer schwieriger werdende Besetzung von Pfarrstellen zu thematisieren.

Ruth Keidel (Velten), gab als Missionsbeauftragte des Bezirks ihren Bericht vor der Synode, ebenso Synodalpräses Keidel als Diakoniebeauftragter und Ute Brückmann (Berlin-Wedding) als Bezirksbeauftragte für den Diakonisch-Missionarischen Frauendienst der SELK.

Pfarrer Johannes Kopelke (Schwerin) hielt das Synodalreferat zum Thema „Lebendiger Gottesdienst". Hierbei ließen sich nicht traditionell-liturgische Gottesdienste einerseits und modern gestaltete Gottesdienste andererseits gegeneinander ausspielen. Vielmehr hätten lebendige Gottesdienste christuszentriert zu sein. Eine besondere Bedeutung komme der Verkündigung des Wortes Gottes, aber auch der Feier des Heiligen Abendmahls zu, das in seiner Gemeinde erst seit einiger Zeit sonntäglich gefeiert werde. Lebendige Gottesdienste seien geistgewirkt und gabenorientiert und kämen von Herzen. Dies gelte sowohl für traditionell-liturgische Gottesdienste, die Kopelke als „Standbein" bezeichnete, als auch für moderne Formen von Gottesdiensten, die er als „Spielbein" charakterisierte. Lobpreisgottesdienste, Freiluftgottesdienste, Gospelgottesdienste und andere Formen hätten neben dem traditionell liturgischen Gottesdienst ihre Berechtigung. Wesentlich sei, Gästen gegenüber eine Willkommenskultur zu pflegen, die sich in gelebter Gastfreundschaft zeigt. Die Ausprägung lebendiger Gottesdienste äußere sich in Diakonie und Mission.

Zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg gehören Kirchengemeinden aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

5. Luisenstädtischer Ökumene-Kreuzweg 2014
SELK erneut beteiligt

Der schon zur zur Tradition gewordene jährliche ökumenische Kreuzweg evangelischer und römisch-katholischer Gemeinden in Berlin-Mitte und Kreuzberg auf beiden Seiten der ehemaligen Berliner Mauer fand am 24. März 2014 statt. Auch die Gemeinde Berlin-Mitte der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) war beteiligt.

An allen Kreuzwegstationen war ein identischer Ablauf mit dem Taizé-Gesang „Bleibet hier und wachet mit mir" und dem Kanon „Siehe, das ist Gottes Lamm" vorgegeben. An jeder Station wurde ein anderes Motiv aus den biblischen Schilderungen der Passion Jesu thematisiert.

Der Kreuzweg begann in der Kirche der evangelischen Kirchengemeinde in Kreuzberg (ehemals St. Jacobi-Luisenstadt). Das Thema war hier „Der Verrat des Judas". Danach ging es nach Berlin-Mitte in die Annenstraße zum Gotteshaus der SELK-Gemeinde. „Simon von Kyrene trägt das Kreuz", so lautete dort das Thema. Die nächste Station war die römisch-katholische Kirche St. Michael in Berlin-Mitte mit dem Thema „Die klagenden Frauen". Zur letzten Station des Kreuzweges ging es in die römisch-katholische Kirche St. Michael in Kreuzberg, wo „Maria und Johannes unter dem Kreuz" ins inhaltliche Blickfeld gerieten.

Den Abschluss des Kreuzweges bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken in den Räumen der Kreuzberger St. Michael-Gemeinde. An der Prozession nahmen neben anderen auch Gemeindeglieder aus verschiedenen Berliner SELK-Gemeinden teil.

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