"Alltägliche Christenverfolgung in Deutschland" - Übergriffe auf Christen und Taufbewerber durch Muslime in Flüchtlingsheimen Martens Gottfried

Von weiteren Übergriffen in Flüchtlingsheimen auf Menschen, die sich vom Islam ab- und dem Christentum zuwenden, hat Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Steglitz auf der Facebook-Seite seiner Gemeinde berichtet. Allmählich reiche es ihm mit der "Religion des Friedens", schreibt der Pfarrer, dessen Kirchengemeinde starken Zulauf durch Flüchtlinge vornehmlich aus dem Iran und Afghanistan hat.

Am Mittwoch sei ein afghanischer Taufbewerber zum Gemeindezentrum gekommen, der von Muslimen in seinem Heim mit dem Messer am Hals bedroht und zusammengeschlagen worden sei, weil er Christ werden wolle. so Martens. Der Taufbewerber müsse nun vorläufig in den Gemeinderäumen bleiben. Am Freitag früh sei ein iranisches Gemeindeglied gekommen, das gerade gestern Abend Muslime in seinem Heim verprügelt hätten, weil er nun Christ sei: "Die Hand ist verletzt. Er muss vorläufig bei uns bleiben." Am Abend hätten schließlich zwei iranische Taufbewerber Zuflucht gesucht: "Sie wurden in ihrer Notunterkunft von Muslimen bedroht und beleidigt, weil sie Christen werden wollen und in der Bibel lesen. Man beschallt sie stattdessen die ganze Zeit mit Koranversen." Als man ihnen auch noch das Handy haben stehlen wollen, hätten sie sich beim arabischen Wachschutz beschwert. "Der wirft die Christen aus dem Heim ... Sie müssen nun vorläufig bei uns bleiben." Der engagierte Steglitzer Gemeindepfarrer resümiert, dass sich in diesen Erfahrungen binnen weniger Stunden weitere Beispiele für die "alltägliche Christenverfolgung in Deutschland" zeigen würden.

Pfarrer Dr. Gottfried Martens engagiert sich seit Jahren für Flüchtlinge, zuerst in der Evangelisch-Lutherischen Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf, jetzt in der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz. Beide Kirchengemeinden sind in einem Pfarrbezirk miteinander verbunden und gehören zur SELK. Die Kirchengemeinde in Steglitz ist multinational. Mit weit über 700 Gemeindegliedern stellen Flüchtlinge die größte Gruppe. Das zeigt sich auch im Kirchenvorstand, dem Leitungsgremium der Gemeinde, wo Flüchtlinge Verantwortung für die Leitung der Gemeinde übernommen haben. Die Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz ist ein Anlaufpunkt für Flüchtlinge, die seit Mai 2015 als evangelisch-lutherische Flüchtlings- und Migrationskirche der SELK dient. (SN/MB)

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