Kindergarten St. Marien Berlin-Zehlendorf feiert St. Martin - Ein großes Herz haben

Schaukasten St MarienAm 12. November 2018 feierte der Kindergarten St. Marien der von der Evangelisch-Lutherischen Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf der SELK getragen wird, das St. Martinsfest. Viele Eltern, Großeltern und Freunde waren gekommen und füllten die Kirche. Die Kindergartenkinder zogen mit dem Lied "Durch die Straßen" in die Kirche ein. Pfarrer Markus Büttner begrüßte die versammelte Gemeinde und erzählte nach dem Eingangsgebet die Geschichte vom Barmherzigen Samariter. Barmherzig, so Büttner, findet sich das Wort Herz. So heiße, barmherzig, ein großes Herz für Gott und seinen Mitmenschen haben. So wie der Barmherzige Samariter handelte auch der Heilige St. Martin von Tours, dessen Geschichte die Kinder eindrucksvoll im Anschluss nachspielten. Anschließend wurde das Lied "Ein bisschen so wie Martin" gesungen. Vaterunser und Segen schlossen sich an. Mit dem St. Martins-Lied endete die Andacht. Eltern und Kinder bereiteten sich im Anschluss für den Laternenumzug vor. Begleitet wurden sie dort von Waldemar Biller auf dem Akkordeon und zogen mit dem Lied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ in die Nacht. Nach dem Laternenzug gab es im gemeindeeigenen Garten Hot Dogs, Glühwein für die Eltern und Kinderpunsch für die Kleinen. „Bedauerlich“, so Büttner, „dass unsere Kirche die Gedenktage St. Martin und St. Nikolaus, nicht in die neue Perikopenordnung übernommen hat, anders als die Evangelische Kirche Deutschlands. “ Dies sei wohl der Tatsache geschuldet, dass es nur sehr wenige diakonische Einrichtungen für Kinder in der SELK gebe. Zum 1. Advent 2018 kann in der SELK nach der neuen Perikopenordnung gepredigt werden. (MB)

Dr. Keidel als Pfarrdiakon gesegnet

Einsegnung KeidelDr. Frank Keidel (Velten | Foto: 2. von links) wurde am 11. November in der Augustana-Kirche der SELK in Berlin-Wedding durch Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding |  links) zum Dienst als Pfarrdiakon gesegnet. Es assistierten Reinhard Rudolph (Berlin-Wedding | rechts) und Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund | 2. von rechts). Keidel tut seinen Dienst in der Berliner Augustana-Gemeinde der SELK schwerpunktmäßig in der Unterstützung und Begleitung geflüchteter Menschen. (SN)

Jugendmitarbeiterschulung in Paulus NeuköllnNeukölln

Am 3. November fand zum Thema „Auftreten und Kommunikation als Gruppenleiter“ in den Räumen der Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln eine Jugend-Mitarbeiter-Schulung des JugendMitarbeiterGremiums (JuMiG) Berlin-Brandenburg der SELK statt. Als Referent wirkte Amos Krieser (Potsdam) mit, für die Verpflegung sorgte Bezirksjugendkoordinator Norbert Schulz (Berlin-Neukölln). In jedem Jahr veranstaltet das JuMiG Berlin-Brandenburg eine Mitarbeiter-Schulung, um die Arbeits-Qualität zu verbessern und auszubauen. (SN)

Pfarrkonvent Berlin-Brandenburg tagte in Berlin-Zehlendorf PfarrerAlbrechta
Vom 7. bis 8. November 2018 fand der letzte reguläre Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde zu Berlin-Zehlendorf unter der Leitung von Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, im laufenden Jahr statt. Nach der homiletischen Besinnung über Offenbarung 2,8-11, vorbereitet von Pfarrer Hinrich Brandt, Greifswald, berichteten die Konventualen aus ihren Kirchengemeinden. Gewürdigt wurde der Begegnungskonvent der Kirchenbezirke Berlin-Brandenburg mit Rheinland-Westfalen im September dieses Jahres. Propst Gert Kelter, Görlitz, berichtete aus der Kirchenleitung, Superintendent Brückmann aus dem Kollegium der Superintendenten und dem Bezirksbeirat.

Ebenso befasste sich der Konvent mit der Benennung von Kandidaten für die 14. Kirchensynode der SELK in Bad Emstal-Balhorn, die vom 21.-26. Mai 2019 stattfinden soll. Der Kirchenbezirkssynode, die vom 8.-9. März 2019 in der Augustana-Gemeinde der SELK in Berlin-Wedding abgehalten werden soll, werden die Pfarrer Hinrich Brandt, Johann Hillermann (Berlin-Mitte) und Hans-Hermann Holst (Schwerin) zur Wahl in die Kirchensynode vom Pfarrkonvent vorgeschlagen. Brückmann ist als Superintendent geborenes Mitglied der Kirchensynode. Die Gemeindevertreter werden durch die zuständigen Gemeindepfarrer zunächst angefragt. Unbeschadet dessen haben die Kirchengemeinden und die Kirchenbezirkssynode selbst die Möglichkeit Synodalkandidaten für die vierjährige Synodalperiode zu benennen.

Der zweite Konventstag wurde mit einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in der Marienkirche eröffnet, in dem Pfarrer Bernd Albrecht (Jabel|Foto) die Predigt hielt. Anschließend nahm sich der Konvent den Herausforderungen und Besonderheiten der Diasporagemeinden im Kirchenbezirk an. Mit Mittelpunkt der Berichte standen die Pfarrbezirke Schwerin, Greifswald und Jabel / Neuruppin. Im Anschluss beschäftigten sich die Konventualen mit der neuen Perikopenrevision. Einhellig wurde der in einem dienstlichen Rundschreiben unterbreitete Vorschlag von Bischof Hans-Jörg Voigt D.D., Hannover, aufgenommen, mit dem 1. Advent zwar mit der Predigtreihe I, nach der neuen Perikopenordnung, zu beginnen, aber bei den Lesungen zu bleiben, die auch im Evangelisch-Lutherischen Kirchengesangbuch für die Sonn-, Feier-, und Gedenktage angegeben sind. Erst mit der Einführung des neuen Gesangbuchs der SELK und des neuen Lektionars zum 1. Advent 2019 als anvisierten Termin, würden dann auch die teils neuen Lesungen in die Gottesdienste eingetragen werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Gemeinden durch die Gemeindeversammlungen sowohl das neue Gesangbuch als auch das neue Lektionar zum Gebrauch frei geben. Des weiteren befassten sich die Pfarrer mit einem anvisierten Bezirks-Gemeindetag 2020. Hier besteht weiterer Beratungsdarf. Informiert wurde über die Bezirksjugendarbeit und den Finanzbeirat. Ein Leitfaden zur Vakanzvertretung soll weiterentwickelt werden. Der Kovnent wurde von Superintendent Brückmann mit dem Reisesegen und dem Dank an die gastgebende Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf beendet. (MB)

Wilhelm Torgerson wieder im Gemeindedient - SELK-Emeritus als Assistenzpastor in Windsor Pfarrer Torgerson

Pfarrer i.R. Wilhelm Torgerson, langjähriger Gemeindepfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), hat eine Berufung der First Lutheran Church & Academy (FLCA) der Lutherischen Kirche-Kanada (LCC) in Windsor/Ontario auf die 2. Pfarrstelle (Assistant Pastor) angenommen. Die SELK und die LCC stehen in Kirchengemeinschaft miteinander.

In der FLCA wird der 74-Jährige als Assistent des Gemeindepfarrers und früheren LCC-Präses Dr. Robert Bugbee tätig sein. Aufgrund des Wechsels in die Gemeindearbeit beendet Torgerson seinen Dienst an der Theologischen Hochschule der LCC in St. Catharines zum Semesterausklang Mitte Dezember. Der Einführungsgottesdienst ist für den 3. Advent, 16. Dezember, geplant.

Die FLCA ist eine zweisprachige Gemeinde, in der es jedem Sonntag einen deutschen und eine englischen Gottesdienst gibt. Sie betreibt seit Jahren eine lutherische Grundschule (First Lutheran Christian Academy, Kindergarten bis 8. Schuljahr) und zu ihr zählen rund 500 Gemeindeglieder. Die Gemeinde wurde 1921 von der US-amerikanischen Lutherischen Kirche-Missouri Synode (LCMS) gegründet und hat nach dem Zweiten Weltkrieg besonders Seelsorge an deutschen Einwanderern getrieben. Inzwischen betreut sie auch einen Inder, der intensiv unter den Sikhs missioniert.

Wilhelm Torgerson ist gebürtiger Deutscher, wanderte aber als Jugendlicher mit seinen Eltern nach Kanada aus. Nach seinem Theologiestudium, der praktischen Ausbildung und einem ersten Abschnitt pfarramtlicher Tätigkeit in der LCC kehrte er nach Deutschland zurück, wo er als Pfarrer in den Gemeinden Brunsbrock, Bremen, Hamburg (Dreieinigkeitsgemeinde) und Berlin-Mitte tätig war. Von 2000 bis 2007 wirkte er nebenamtlich als Propst des Sprengels Ost und war in dieser Funktion Mitglied der Kirchenleitung der SELK. Von 2007 bis zu einer Emeritierung 2009 fungierte er als Direktor des Projektes "Alte Lateinschule" in Wittenberg tätig, in dem LCMS und die SELK zusammenarbeiten.

Im Ruhestand kehrte Torgerson nach Kanada zurück. Er wechselte in die kanadische Schwesterkirche der SELK und wirkte im Bereich der LCC bisher unter anderem als außerplanmäßiger Professor am Concordia Lutherischen Theologischen Seminar in St. Catherines/Ontario. (SN)

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