Diaspora-Tag und Konfirmationsgedenken in St. Marien Berlin-Zehlendorf 2018 6 3 Konfirmationsjubilum komp

Am 1. Sonntag nach Trinitatis, dem 3. Juni 2018, feierte das Diaspora-Werk in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche ihren Diasporatag in der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde. In diesem Gottesdienst hielt der 1. Vorsitzende des Werkes, Prof. i.R. Dr. Werner Klän, Lübeck, die Predigt (Foto rechts). Ebenfalls feierte die Mariengemeinde Konfirmationsgedenken. Vorkonfirmanden aus dem jetzigen Kurs wirkten als Ministrantinnen im Gottesdienst mit. (MB)

Liberianischer Pfarrer trifft Jugendliche in Berlin-Zehlendorf2018 6 2 Pfarrer Ballah Liberia Berlin komp

Am Samstag, dem 2. Juni 2018, traf Pfarrer Gemah Ballah von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Liberia auf Jugendliche der Ev.-Luth. St. Mariengemeinde der SELK in Berlin-Zehlendorf. Er berichtete über seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. So hat er eine Schule gegründet, in die zurzeit 166 Jungen und Mädchen gehen. Auch kümmern seine Frau und er sich um Ebola-Opfer, besonders Waisenkinder. Während der Ebola-Epidemie leisteten beide Aufklärungsarbeit in den ländlichen und schwer zugänglichen Gebieten Liberias. In Planung ist ein Krankenhaus. Die Teens hatten viele Fragen an Pfarrer Ballah. Am morgigen Sonntag feiert das Diaspora-Werk der SELK in und mit der St. Mariengemeinde zunächst einen Gottesdienst, in dem Prof. em. Dr. Werner Klän, Lübeck, predigen wird, um anschließend die Mitgliederversammlung zu halten.(MB)

Pfingstcamp in Greifswald JuMiGd

Zum nunmehr dreißigsten Mal fand das „Original“ wieder im Gemeindegarten der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde „St. Otto von Bamberg" der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Greifswald statt. Und das bedeutet, dass es im nächsten Jahr mal wieder ein echtes Jubiläum zu würdigen gibt. Denn 2019 heißt es „30 Jahre Pfingstcamp in Greifswald“.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich knapp 50 Teilnehmern auf dem vom Jugendmitarbeitergremium und dem Jugendkoordinator Norbert Schulz (Berlin-Neukölln) vorbereiteten Kultcamp.

„Ein besonderer Dank gebührt der Bezirksjugendvertreterin Lea Keidel (Berlin-Wilmersdorf) und ihren beiden Potsdamer Stellvertretern Tristan Liebert und Peter Pfitzinger sowie unserem „Illuminator“ und Feuermeister“ Björn Köster (Berlin-Neukölln), die alle in besonderer Weise kreativ und anpackend für einen reibungslosen und genussvollen Ablauf der Veranstaltung sorgten. Mit solchen Mitarbeitern im Team macht es einfach nur Spaß!“ freut sich Schulz gegenüber selk_news. Zudem sorgte schon traditionell Kantor Georg Mogwitz aus Leipzig mit dem Camp-Jugendchor, dem Camp-Bläserchor sowie filigranem Orgelspiel im wahrsten Sinne des Wortes einmal mehr für besondere Noten in den Pfingstgottesdiensten. Pfarrer Kirsten Schröter (Angermünde, Marzahn) bereicherte mit seiner Anwesenheit sowie der Predigt am Pfingstmontag ebenso das Wochenende wie Vikar Fritz von Hering (Berlin-Neukölln) mit seiner Teilnahme, einem Workshop zum Kennenlernen kreativer und dennoch niedrigschwelliger Möglichkeiten Andachten vorzubereiten, Gitarrespielen sowie einem schweiß- und blasenförderndem Frisbeeturnier am Strand…

Die teilnehmenden Jugendlichen zwischen 10 (!) und 25 Jahren genossen die entspannte Atmosphäre beim Chillen, Grillen, am Lagerfeuer und bei den sportlichen Aktivitäten u.a. in einem Akrobatik-Workshop und dem alljährlichen Anbaden in der in diesem Jahr bereits angenehm temperierten Ostsee. Das rahmende Leitmotiv „Dankbar“ wurde immer wieder kreativ eingebracht und gelebt – in den Andachten, den Begegnungen, an der abends aufgebauten Dankbar und in der wieder einmal erlebten segensreichen und geistvollen Gemeinschaft. (MB/SN)

Geplante Asyl- und Abschiebezentren stoßen auf Kritik - Pfarrer Dr. Martens: Religiöse Minderheiten haben dort keine Chance Pfarrer Dr Martens b komp

Die geplante Einrichtung von sogenannten Ankerzentren stößt zunehmend auf Kritik - auch unter kirchlichen Experten. In den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführeinrichtungen sollen je 1.000 bis 1.500 Flüchtlinge untergebracht werden. Bundesinnenminister Prof. Dr. h.c. mult. Horst Seehofer (CSU) macht sich dafür stark. Der Berliner Pfarrer Dr. Gottfried Martens D.D. von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), der sich besonders für Flüchtlinge einsetzt, die sich dem Christentum zuwenden und zu seiner Gemeinde finden, sieht das Verfahren jedoch als hochproblematisch an - insbesondere für Konvertiten. "Die religiösen Minderheiten haben in derartigen Einrichtungen keine Chance", sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass in solchen großen geschlossenen Flüchtlingslagern sehr bald feste muslimische Gemeinschaften mit einem starken Anpassungsdruck entstehen würden. "Wenn man also eine muslimische Radikalisierung unterstützen will, soll man Ankerzentren schaffen", so der Pfarrer.

Besonders kritisiert Martens die Vorgabe des Koalitionsvertrags, wonach alle Flüchtlinge ohne "positive Bleibeprognose" ausnahmslos in ihre Heimatländer zurückgeführt werden sollen. Dies betreffe mittlerweile auch alle Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan, deren Anerkennungsquote in der letzten Zeit deutlich nach unten gedrückt worden sei. Damit hätten Christen aus dem Iran und Afghanistan von vornherein keine Chance mehr auf ein Bleiberecht in Deutschland. Diese Vorgabe solle dadurch umgesetzt werden, dass laut Koalitionsvertrag bei der Bearbeitung der Asylverfahren in den Ankerzentren das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie "Jugendämter, Justiz, Ausländerbehörden und andere Hand in Hand arbeiten". "Das Ergebnis der Einzelfallprüfungen wird gleich schon vorgegeben; dazu soll die Justiz zur Erfüllungsgehilfin des BAMF werden", so Martens. "Zudem wären in den Ankerzentren Kontakte zu muttersprachlichen Kirchen oder eine wirklich unabhängige Rechtsberatung kaum mehr möglich." Martens hofft darum, dass sich die Ankerzentren schlussendlich als "bayerisches Wahlkampfgetöse" herausstellen. Er ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde der SELK in Berlin-Steglitz. Der leitende Geistliche seiner Kirche, SELK-Bischof, Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), hatte bereits im Februar die Pläne, "die Justiz ,Hand in Hand' mit irgendwem" in zentralen Aufnahmeeinrichtungen arbeiten zu lassen, als "Skandal" kritisiert. (MB/SN)

Hans-Jörg Voigt bleibt Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche - Sondersynode in Stadthagen eröffnet 31 1.2018 Voigt h Buettner

Mit einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst wurde am 19. April 2018 in der Evangelisch-Lutherischen Kreuzkirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Stadthagen eine außerordentliche Kirchensynode eröffnet. An ihrem Eröffnungstag nahm die Kirchensynode eine Bischofswahl vor, die aufgrund der bis zum laufenden Jahr befristeten Amtszeit von Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) erforderlich geworden war. Für diese Wahl hatte der Allgemeine Pfarrkonvent der SELK im Vorjahr in Rehe (Westerwald) Bischof Voigt und Pfarrer Markus Nietzke (Hermannsburg) als Kandidaten gewählt. Am Nachmittag stellten sich die Kandidaten der Synode vor und griffen dabei Fragen auf, welche die Delegierten im Vorfeld der Synode beim designierten Präsidium einreichen konnten. Am Abend erfolgte dann die Wahl durch die 47 stimmberechtigten Synodalen. Dabei entfielen im ersten Wahlgang 30 Stimmen auf Bischof Voigt und 17 Stimmen auf Pfarrer Nietzke. Voigt bleibt damit leitender Geistlicher der SELK. Die Amtszeit ist unbefristet. Weit über seine Kirche hinaus haben seine Stellungnahmen zur Flüchtlingsthematik und seine Hirtenworte, unter anderem zum Themenfeld Ehe, Beachtung gefunden. Maßgeblich war er auch am Aussöhnungsprozess mit der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt.

Der gebürtige Dresdener wurde 2006 als Bischof eingeführt und auf internationaler Ebene hat Voigt 2012 den Vorsitz des Internationalen Lutherischen Rates (International Lutheran Council) übernommen. "Das Bischofsamt verstehe ich als Dienst an der Einheit der Kirche. In dieser Verantwortung habe ich gelernt, dass die Leitung der Kirche Teamwork ist. Hier gilt es zuzuhören, Vorschläge aufzugreifen und wieder zuzuhören. Der Polarisierung zu wehren und das Gespräch zu ermöglichen, ist wesentlich.", so Voigt in seiner Vorstellung. Ziel seiner zweiten Amtsperiode sei, eine bekenntnisgebundene Evangelisch-Lutherische Kirche mit missionarischen Impulsen und ökumenischer Gesprächsfähigkeit. Hans-Jörg Voigt ist verheiratet mit seiner Frau Christiane. Das Ehepaar hat vier Kinder. (MB/SN)

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